Sonnenuntergang am Strand Golf von Siam

Mit dem PKW von Bangkok in den Süden – über Chumphon, Ranong, Krabi bis Koh Lanta

Zu Weihnachten gibt es etwas Besonderes auf meinem Blog. Karl-Heinz Janssen beschreibt eine schöne dreiwöchige Reise mit dem PKW an der Küste des Golf von Siams entlang und weiter auf der Andamann-Seite bis nach Koh Lanta.

Gemeinsam mit seiner Frau entdecken sie viele schöne touristische Ziele. Eine Blaupause für eine Routenplanung für Thailands Süden.

Reise in den Süden von Thailand

Ich (74) überwintere zusammen mit meiner Frau (71) seit nunmehr 12 Jahren sehr glücklich und zufrieden in unserem schönen Haus in Pakchong in Thailand. Wir haben in dieser Zeit viele schöne Reisen im eigenen PKW durch Thailand und Laos unternommen. Wir lieben Auto fahren in Thailand, das Land, die Kultur, die freundlichen Menschen und das schmackhafte Essen.

Von einer dieser Reisen möchte ich berichten, um vielleicht Andere zu ermutigen, sich in das pralle, grüne, warme und stets lächelnde Thailand zu stürzen. Seit wir diese Reise vor 5 Jahren unternommen haben, dürfte sich manches verändert haben. Dennoch bleiben die Anregungen über das schöne Thailand.

Elfi und Karl-Heinz Janssen

Abfahrt in Pakchong Richtung Bangkok

In Pakchong ist es in den letzten Tagen doch etwas kühler geworden und wir hatten uns ohnehin vorgenommen, einmal den Süden Thailands zu erkunden, also los!
Der Koffer ist schnell gepackt. Kurze Info an unsere liebe thailändische Freundin, die auch in den Sommermonaten, wenn wir in Deutschland sind, Haus und Garten gewissenhaft betreut: Wir sind für einige Tage weg! Sie kümmert sich dann unkompliziert um die Katzen und die Fische im Teich, lüftet täglich, macht abends Licht an und lässt bei Bedarf die Putzfrau, den Gärtner und den Poolservice rein.
Wenn man ein Haus mit Garten in Thailand besitzt, frei sein möchte und zudem den Sommer in Deutschland verbringt, sollte man sich unbedingt eine solche „Perle“ anlachen, selbstverständlich gegen vernünftige Entlohnung.

Hotels vorab zu buchen ist für 2 Personen außerhalb der Hochsaison nicht erforderlich. Dann gibt es genügend freie, schöne Unterkünfte in allen Preisklassen. Wer es bequem mag, kann sich einem Hotelanbieter wie booking.com vorher das schönste Hotel buchen.
Eine sehr gute Hilfe ist auch ein aktueller Reiseführer von Stefan Loose, eine unverzichtbare „Bibel“ für eine Reiseplanung und -durchführung. (Wer Anregung für weitere Reisebücher sucht, wird auf der Seite „Bücher“ fündig.)

Durch Trödelei kommen wir trotz einfachster Vorbereitungsverpflichtungen erst um 9:45 Uhr los.

Wenn man mit dem PKW in den Bereich von Bangkok kommt, sollte man folgendes beachten. Viele Bangkoker zieht es am Wochenende ins Grüne. Manche haben auch ein Haus oder ein Appartement auf dem Lande. Daher sind die aus Bangkok herausgehenden Autobahnen am Freitagabend und am Samstag total verstopft; noch schlimmer ist es am Sonntagnachmittag und -abend mit den Rückreiseverkehr. Also bitte nicht diese Tage einplanen.
Das Gleiche gilt, wenn man z.B. Besuch vom Flughafen Suvarnabhumi abholen (oder hinbringen) möchte oder selbst ankommt oder abfliegt.

Es ist Dienstag und da ist der Verkehr erträglich.
Wir wollen eigentlich Bangkok weiträumig auf dem Highway 2 umgehen, verpassen jedoch die Autobahnabfahrt in Richtung Südosten und fahren stattdessen erst auf der 1 in Richtung Bangkok, biegen jedoch kurz darauf auf den neuen Tollway Udon Rathaya, der auch direkt nach Bangkok führt, ab.
Bei unseren weiteren Reisen nach Bangkok oder über Bangkok hinaus nach Süden haben wir danach nur noch diese Autobahn befahren. Sie ist wesentlich neuer als die 1 oder die 2 (Schlaglöcher und viele LKWs), nicht so sehr befahren und die Kulisse (auf diesem Tollway quer durch die Stadt , Wolkenkratzer, gewaltige Brücke über den Chao Phraya nach Thonburi) ist grandios.
Über diese Autobahn erreicht man auch direkt die Silom Road und die Sathorn Road (an dieser Straße liegt z.B. die Deutsche Botschaft).  

Nachdem wir Bangkok bzw. Thonburi hinter uns gelassen haben (man kann kaum erkennen, wo diese riesige Stadt zu Ende ist) und auf der Autobahn 2 nach Westen an der Küste entlang fahren, lohnt es sich, in einem primitiv aussehenden Restaurant am Straßenrand mit Blick auf die Salzgewinnungs-Felder Halt zu machen und vorzüglich und günstig zu speisen.
Direkt hinter den Restaurants wird durch Verdunstung von Meerwasser schneeweißes Salz gewonnen. Mit etwas Glück kann man Leute bei der Arbeit beobachten, man kann auch rauslaufen, die Arbeiter lassen sich gerne fotografieren, nachdem man sie höflich gefragt hat. Das heißt auf Thai: „Thai lub dai mai ka oder krab“ – je nachdem ob Frau oder Mann das fragt. (Solche Sätze ganz leicht lernen mit dem Thai-Crashkurs).

Sehenswerte Ziele: Railway Market und Floating Market

Ein interessantes Ziel an dieser Route ist Maeklong Railway Market in Samut Songkhram, hier befindet sich in der Stadtmitte ein Markt auf befahrenen Gleisen! Das ist kein Witz.
Rechts und links der Gleise haben Händler ihre Stände aufgebaut, die Waren sind an und auf den Gleisen ausgebreitet, die Stände überdacht von Planen. Der herannahende Zug macht sich durch ein lautes Signal bemerkbar, die Waren werden von den Händlern schnell in Sicherheit zurückgezogen (flache Körbe bleiben einfach stehen), die Planen werden eingezogen, die Touristen und Käufer verkrümeln sich in Nischen und der Zug fährt in Zentimeter-Distanz gar nicht mal so langsam vorbei.
Wenn der letzte Wagen durch ist, werden die Planen blitzschnell wieder über die Gleise gespannt, die Waren vorgeschoben und das Geschäft ist wieder geöffnet.
Mein persönlicher Tipp: Es gibt auch kleine Kaffeeshops und simple Minirestaurants an der Marktstrecke, wo man das Schauspiel gemütlich genießen kann.
Wir waren mehrfach dort und haben in der Innenstadt immer mühelos einen Parkplatz gefunden. Direkt hinter diesem kuriosen Markt befindet sich ein Sack-Bahnhof. Die An- und Abfahrtzeiten der Züge sind: an 11:10, 14:30, 17:40; ab 09:00, 11:30, 15:30 Uhr. Zu in etwa diesen Zeiten sollte man logischerweise den Markt besuchen, wenn man dieses Schauspiel erleben möchte.

Wenn man Zeit hat, kann man hier aus ein weiteres, leider touristisch sehr überlaufendes Ziel ansteuern: den Floating Market von Damnoen Saduak. Frauen auf malerisch mit Früchten und Gemüse bepackten kleinen Booten rudern langsam an Tribünen vorbei, die für die zahlreichen Touristen aufgestellt wurden. Für Fotografen ein schönes Bild.
Wenn man sich über Brücken oder Uferwegen etwas abseits begibt, kann man schon etwas von der Ursprünglichkeit dieses Marktes erahnen.
Mein persönlicher Tipp: Die Show vor den Tribünen spielt sich meist am Vormittag ab, wenn die Touristenbusse aus Bangkok eintreffen. Wenn man sich außerhalb dieser Zeiten hält und sich dann vielleicht auch durch die Nebenkanäle des Dorfes rudern lässt, kann es wunderschön einsam und urtümlich sein.    

Über Petchaburi Richtung Süden

Wir fahren heute jedoch weiter, in Petchaburi finden wir in der Innenstadt ein kleines aber feines Hotel. Mitten durch die Stadt fließt ein träger Fluss, an dessen Ufer wir einen schönen Nachtmarkt erkunden.

Am nächsten Morgen besuchen wir in der Stadtmitte einen uralten Tempel, ganz aus Holz gezimmert, sehenswert.
Dann fahren wir an den Stadtrand zu der Talstation einer Seilbahn auf Schienen, die schräg auf einen Berg hinaufgezogen wird. Auf diesem Berg hatte der Vorvorkönig eine Sternwarte errichten lassen, die jetzt ein sehenswürdiges Museum mit Blick über die Stadt beherbergt.
Mein persönlicher Tipp: ca. 3 km nördlich der Stadt ist ein mit vielen schönen und großen Buddhastatuen ausgestattetes Höhlensystem. Der Zugang ist bequem, wir bewundern die Statuen, die Atmosphäre, die andächtig betenden Besucher, den Geruch der Räucherkerzen und die fehlenden Touristen.

Nachdem wir den Abzweig nach Hua Hin hinter uns gelassen haben, geht es sehr viel schneller voran, die gute Autobahn ist fast leer, erlaubt sind 90 km/h, aber meine Frau fährt ja momentan. Wir wechseln uns alle 100 km ab, das ist entspannend.

Die Tankstellen in Thailand sind toll. Man kann nicht nur (verglichen mit Deutschland) günstig tanken, man findet auch immer saubere Toiletten vor. Meist auch ATM-Schalter (am besten mit einer kostenlosen Kreditkarte), kleine Geschäfte, Kaffee-Shops und ein großes offenes Restaurant. Hier kann man an verschiedenen kleinen Ständen sehr günstig die leckersten Speisen ansehen, schmecken und bestellen. Dann setzt man sich an einen Tisch in dem Gemeinschaftsraum.

Unser Favorit ist der 7-eleven-Shop. Da gibt’s Kaffee „vom Fass“, heiß oder kalt, scharfe Würstchen, Teigtaschen mit Ananas- oder Maisfüllung (kann man sich auch kostenlos in der Mikrowelle vor Ort heiß machen lassen), Bonbons, Chips, usw. (evtl. auch das Shampoo, das man zu Hause vergessen hat). Der Kaffee und die Teigtaschen werden von uns meist schon auf dem Rundgang durch das Geschäft vertilgt. Danach werden die leeren Verpackungen dem lachenden Personal an der Kasse vorgelegt.

Ein Wort zu Hua Hin: Wir waren mehrfach dort, es gibt teure Superhotels, aber auch im südlichen Bereich schöne etwas preiswertere. Der Strand ist flach, es dauert, bis man schwimmen kann. Bei schlechtem Wetter gefährliche Brandung. Man sollte auf die Quallengefahr achten (die Hotelleitung warnt entsprechend).
Der Ort ist von Touristen sehr überlaufen. Am Hafen gibt es schöne, allerdings schon etwas heruntergekommene, trotzdem teure Fischrestaurants.
Interessant ist der Bahnhof mit seinem hübschen königlichen Wartehäuschen. Hua Hin ist der frühere Badeort der Königsfamilie. Deutsche Ingenieure haben die erste Eisenbahn von Hua Hin nach Bangkok gebaut. In diesem Zusammenhang wurde „nebenbei“ auch der erste Golfplatz des Landes errichtet. Uralter Baumbestand und fast gleichaltrige Caddys, wenig Wasserhindernisse, es gibt schönere Plätze.

Lassen wir Hua Hin hinter uns, die Gegend wird immer einsamer, grüner und schöner, Palmen-, Gummibaum- und Ananasplantagen.

Die magische Höhle von Sam Roi Yot

Links von uns taucht eine Bergkette, der Sam Roi Yot Nationalpark auf. Leider befinden sich in diesem Park riesige Shrimps-Farmen, die aufgrund alter Rechte angelegt wurden. Trotzdem sind die Bergketten imposant und beherbergen in einer Höhle wohl das schönste Kleinod, das ich in Thailand besucht habe.
Man nehme sich in dem gleichnamigen Ort eine Unterkunft (z.B. das traumhafte Baan Aroka Beachfront), stehe früh auf und fahre über eine kleine Brücke am malerischen Fischereihafen vorbei zum Parkplatz an dem Höhlenberg. Nun gibt es zwei Wege, um zu der Höhle zu gelangen:
Den beschwerlichen über einen Bergkamm mit schöner Aussicht und wieder hinunter zu einer „einsamen Bucht“ oder man ordert ein kleines Boot, das über See um diesen Berg herum zu der „einsamen Bucht“ fährt. Zum Boot und nachher zum Strand muss man allerdings durch das Wasser waten, der Strand ist jeweils zu flach für die Boote. Bei rauer See fahren die Boote nicht, da muss man über den ersten Berg.

Von der „einsamen Bucht“ aus erreicht man den Berg mit der Höhle. Der Aufstieg ist für ungeübte oder ältere Bergsteiger mörderisch, die Stufen sind meist behauene Felsbrocken. Oben angekommen, geht’s wieder steil bergab in eine riesige Höhle. Das Dach der Höhle ist eingestürzt und durch die Öffnung fallen von 10:30-11:30 Uhr die Sonnenstrahlen und beleuchten wie ein riesiger Spot einen filigranen Pavillon, der für den Besuch eines Königs an dieser Stelle errichtet wurde, umgeben von hellgrünen Bäumen. Ein umwerfender Anblick!

Man muss also früh in die Socken kommen (und es muss die Sonne scheinen), um dieses Schauspiel zu erleben.
Wir waren mehrfach dort, beim ersten Mal waren wir so ziemlich allein, jetzt sind doch mehr auf diese faszinierende Sehenswürdigkeit aufmerksam geworden. Aber keine Angst, den meisten begegnet man beim Abstieg, da sie zu spät kommen und zudem ist die Höhle dermaßen groß, dass man auch Fotos ohne Besucher machen kann.

Nachdem man sich von den Eindrücken erholt hat, ist es kein Fehler, die kleinen Küstenstraßen weiter in Richtung Süden zu befahren (schönes Wat vor gigantischer Felsenkulisse auf der rechten Seite noch innerhalb des NP). Wenn man schneller vorankommen möchte, fährt man irgendwann zurück auf die parallel verlaufende Autobahn 2.

Über Prachuap Khiri Khan und Chumphon nach Ranong

Hinter Prachuap Khiri Khan (fotogene Bucht mit Fischerbooten und Felseninseln im Hintergrund und gute Hotels) beginnen sehr schöne, einsame Traumstrände. Die niedrig gehaltenen Hotel- und Bungalowanlagen (z.B. Sunshine Paradise Resort) an der 1029, die von der 2 abbiegt werden wenig von Touristen genutzt, da kein Flugplatz in der Nähe.
Ein schöner Ort ist Baan Krut mit einem hübschen, großen Tempel auf einem Berg am Meer (man kann mit dem PKW rauffahren). Der kleine Fischereihafen mit den bunten Booten ist auch sehenswert.  

Vor der Küste liegt die kleine Insel Koh Talu, man kann eine Überfahrt mit einem Speedboot buchen, landet schließlich auf einem selbstfahrenden Ponton, der zwei Schnorchel-Gebiete vor der Insel anfährt. Schwimmbrillen und -westen sind an Bord, ein Tauchlehrer wacht im Wasser, dass die Korallen nicht betreten werden. Die Unterwasserwelt ist nicht umwerfend, die Fische sind schön anzuschauen und die ganze Tour verläuft harmonisch. Später gibt’s auf der Insel noch ein leckeres Buffet.
 Auf Koh Talu kann man auch in kleinen Bungalows a la Robinson übernachten und noch einsamer schnorcheln.

Auf der Höhe von Chumphon passieren wir den Istmus auf der No. 4, die schmalste Stelle (ca. 40 km) von Thailand zwischen dem Indischen Ozean und dem Golf von Siam. Hier war schon mal ein Kanal geplant, der den riesigen Seeweg um die malayische Halbinsel eingespart hätte (vor kurzem wurde diese Idee wieder aufgegriffen). Auf der Hälfte der Querstraße steht ein entsprechendes Denkmal mit guter Sicht auf den breiten Fluss Pakchan, der auch gleichzeitig die Grenze zu Myanmar bildet.
Diese Fahrt von einem Meer zum anderen durch das Gebirge erinnert an eine Fahrt durch unseren Khao Yai Nationalpark in der Nähe unseres Wohnortes Pakchong; direkt an Straßenrand beginnt der undurchdringlich erscheinende Urwald, wir sehen überwucherte Baumriesen, Lianen usw. Mittlerweile ist allerdings eine breite Autobahn fertiggestellt.

Ein Wasserfall ist ausgeschildert, 10 km in die Berge/Urwald hier wird viel Kautschuk geerntet und am fast gesamten Straßenrand werden Gewürze und Früchte getrocknet. Der Wasserfall ist beeindruckend, man hat einen neuen Trampelpfad dorthin betoniert.

Der Fluss wird immer breiter, auch die Nebenflüsse, die in den Strom einfließen. Plötzlich sehen wir von einer Brücke aus einen im Nebenfluss zwischen den Bäumen „geparkten“ alten Passagierdampfer, der offensichtlich zum Abwracken bestimmt ist; ein unglaublicher Anblick. Vollbremsung, Foto!

Unter der Brücke vor dem Dampfer zerspleißen einige Frauen ein besonderes Schilfrohr, das nach Trocknung wohl als Bastelmaterial oder als Zigarettenpapier genutzt wird (erfragt). Die Küste des mittlerweile wohl 3 km breiten Flusses entwickelt sich kurz vor Ranong zur Steilküste und wir haben herrliche Ausblicke auf die Höhenzüge von Myanmar auf der anderen Seite.

Alternativ und noch schöner ist die Strecke, wenn man  die südlich verlaufende Straße 4006 ab Wang Tako fährt. Dabei kommt man durch verschlafene Ortschaften, vorbei an herrlichen Aussichtspunkten und am „Grand Canyon“ von Thailand, einem kleinen tief in den Felsen gegrabenen Flüsschen, nichts Besonderes aber doch interessant. Man kommt dann jedoch südlich Ranong auf die Straße Nr. 4.

In Ranong sind wir gegen 16:00 Uhr und müssen uns hier so langsam um eine Bleibe kümmern. Wir landen im Farmhouse, einem in Stadtmitte trotzdem ruhig gelegenen schönen Hotel mit sauberen großen Zimmern, Preis 1.100 THB inkl. Frühstück.
In der Nähe von Ranong gibt es heiße Quellen, wir waren zwar nicht dort, Freunde waren jedoch begeistert.

An der Andamannsee entlang Richtung Phuket

Nach einem guten Frühstück fahren wir weiter gen Süden, die Landschaft ist üppig tropisch, kurvenreich und auch dank der Berge wunderschön.
Es wird immer wärmer, das Außenthermometer zeigt mittlerweile 30 Grad an, der Himmel ist wolkenlos und unsere Stimmung ist dementsprechend gut. Wenn man in diese Gegend reist, sollte man sich vorab über die Großwetterlage erkundigen, in diesem Landesteil gibt es manchmal Unwetter, verbunden mit Sturm und Regen.
Irgendwann sehen wir ein Schild mit einem Hinweis auf einen Beach, der in unserem Reiseführer nicht erwähnt ist. Ok, das schauen wir uns mal an. Es geht ca. 5 km zuerst durch Bergtäler, dann durch Mangrovenwälder und plötzlich sehen wir vor uns einen absolut leeren Traumstrand. Kein Resort, keine Imbissbude, absolut keine Menschenseele. Da brauchen wir auch unsere Badesachen nicht unnötig nass zu machen.

Wir entnehmen unserem Reiseführer, dass sich hier im Landesinneren der Nationalpark Khao Sok mit einem riesigen Stausee befinden soll. Auf diesem See sind Hausboote verankert, das kann spannend sein. Die Fahrt in die Berge ist atemberaubend schön; bizarre Kalkfelsformationen ragen aus dem Urwald. Das von uns angesteuerte Camp entpuppt sich jedoch als Hippieenklave, in der Rafting, Urwaldtrips und Elefantenreiten im Vordergrund stehen. Der Parkranger erklärt uns, dass die Hausboote sich noch 70 km weiter in der Nähe des Staudamms befinden.

Als wir am nächsten Tag dorthin fahren, werden uns für Transfer per Boot und Hausbootmiete Angebote gemacht, die m.E. für thailändische Verhältnisse schlicht unverschämt sind.
Der Staudamm, der Blick auf den See und insbesondere die Fahrt dorthin sind durch die steilen Kalksteinfelsformationen imposant.

Wir steuern Khao Lak, nördlich von Phuket an. Wir sind jetzt ab zu Hause 1.350 km gefahren.
Im dritten Anlauf finden wir, allerdings nur für eine Nacht, einen Bungalow in dem schönen Resort Nang Thong direkt am Meer mit eigenem Strand. Am nächsten Morgen müssen wir den Bungalow räumen, es ist Freitag und da kommen die Wochenendurlauber und alles ist belegt. Wir versuchen es in den Nachbarhotels, alles ausgebucht oder für uns inakzeptabel.

Leichte Nervosität kommt auf, wohin? Wir beschließen nach Krabi durchzustarten, dort ist sicher noch was frei.

Wir sind nur wenige Kilometer gen Süden gefahren, da steht bereits ein Schild mit Hinweis auf ein Resort, das Diamond Beach Resort in Khao Lak. Es sind Zimmer, Bungalows und eine „Villa“ frei! Wir mieten die Villa direkt am wunderschönen Strand sicherheitshalber gleich für zwei Tage, um das Wochenende zu überbrücken.

Heute verbringen wir den ganzen Tag im Wasser und lesend auf der Liege, bis zum herrlichen Sonnenuntergang…
Abends machen wir einen Spaziergang durch den kleinen Ort und buchen beim Stand einer netten Dame für Sonntag eine Longtailbootsfahrt zu den maritimen Sehenswürdigkeiten rund um Krabi.

Wir kommen früh aus den Federn, Zähne putzen, Badeklamotten an und rein ins Meer. Unsere Hotelanlage befindet sich im Had Thai Muang Nationalpark, daher sind keine Boote am Strand, es heulen keine Jet-Skis durchs Wasser und es sind auch keine Surfer oder Wellenreiter zu sehen, selbst die Liegen dürfen nicht in den Sand am Strand gestellt werden, also paradiesische Zustände!
Durch die Fülle der Eindrücke sind wir gefühlt bereits drei Wochen von zu Hause weg und wir hören von Zuhause, dass es zudem in Pakchong zur Zeit nachts immer noch unangenehm kalt ist.

Zu unserer Bootstour werden wir pünktlich von einem sehr netten, deutsch sprechenden Reiseführer, der auch gleichzeitig Fahrer des komfortablen Minibusses ist, im Hotel abgeholt. Wir sind nur 8 Personen und haben Platz. Die Tour durch die vom Urwald überwucherten Berge zu dem Anleger in der Bucht von Phuket ist angenehm und interessant.

Am Bootsanleger erwartet uns ein schickes Longtailboot. Die Fahrt geht anfänglich durch riesige Mangrovenwälder, im Hintergrund kann man schon die steil aus dem Wasser ragenden Kalkfelsen erkennen.
Unser Boot kurvt nahe um einige Felsen herum, wir sehen bizarre Felsüberhänge und uralte Felsmalereien und landen an einer Umsteigemöglichkeit in kleine Schlauchboote.
Unser fleißiger Paddler bringt uns sicher durch niedrige und enge Felshöhlen, die sich teilweise nach oben öffnen und unwirklich erscheinende Perspektiven bieten. Die Sitzhaltung ist insbesondere für mich mit meinen langen Beinen anstrengend.

Es geht weiter zum „James-Bond-Felsen“, bei näherer Betrachtung ein zwar schöner, aber recht kleiner bizarrer Felsen, der von Touristen umlagert wird.
Nach kurzer Pause auf der Nachbarinsel geht es weiter zum Lunch. Hierzu hat unser Reiseführer sich ein schwimmendes Dorf ausgeguckt, das praktisch nur aus Gastronomiebetrieben und Andenkenläden zu bestehen scheint.
Ein Tisch ist reserviert und es gibt ein schmackhaftes Essen (Fisch, Hähnchen, Shrimps, Suppe, dazu Reis und pikante Soßen).

Nach dem Essen machen wir noch einen Verdauungsspaziergang durch dieses interessante Dorf. Die Masse der Bewohner sind offensichtlich Moslems; wie man es technisch geschafft hat, hier eine große Moschee zu errichten ist uns schleierhaft. In rasanter Fahrt geht es quer durch eine verwunschene Berglandschaft  wieder zurück zum Anleger.

Moslem-Dorf beim James Bond Felsen

Unser Reiseführer/Busfahrer bringt uns nun zu einem Affenfelsen, wo Touristen völlig überfütterte Affen für die an den Ständen extra teuer gekauften Bananen zu begeistern versuchen. Wesentlich interessanter ist da die genau daneben liegende riesige Tropfsteinhöhle, die mit großen und kleinen Buddha-Statuen bestückt ist.

Danach werden wir sicher zu unserem Hotel gebracht und können nach einem sehr interessanten Tag, an dem wir von einem aufmerksamen Reiseführer betreut wurden; bei 3.500 THB für zwei Personen war wirklich alles inbegriffen, sogar die Fotogenehmigung für die Buddhahöhle in Höhe von 20 THB.

Über Krabi nach Koh Lanta

Am nächsten Morgen geht’s per PKW in Richtung Krabi, wir kommen durch eine bizarre Landschaft; die gewaltigen Felsenformationen, die wir am Vortag im Meer gesehen haben, stehen hier an Land.

Man kann sich nicht sattsehen an immer neuen bewachsenen und ausgewaschenen Kalkfelsen, man erkennt riesige Überhänge,  Höhlen und sogar Fenster in den Felsen. Wir machen einen Abstecher zur Küste westlich von Krabi und sind von dem Strand dort enttäuscht. Zwischen allen Hotels und Resorts und dem Strand befindet sich eine viel befahrene Strandstraße mit allen negativen Touristenmerkmalen, davor der schmale unsaubere Strand.

Es geht flott weiter, an der großen und verkehrsreichen Stadt Krabi vorbei Richtung Südosten, dann Süden. Wir erreichen schließlich die Fähre zur Insel Koh Lanta.

Wartezeit eine halbe Stunde bei gefühlten 40 Grad, aber die Klimaanlage des Pkws arbeitet gut. Dann noch einmal mit einer Fähre über einen Meeresarm innerhalb der Insel und wir sind auf dem südlichen Teil. Wir sind von den Stränden anfänglich enttäuscht; völlig anders, als es der Reiseführer oder das Internet hergeben: steinig und unzugänglich!

Wir fahren auf der Insel weiter gen Süden und der Strand wird merklich besser. Wir finden letztlich das Clean Beach Resort zum um 50% ermäßigten Preis von 1.600 THB, zwar auch durch eine Straße vom Strand getrennt, jedoch arbeitet das Resort offensichtlich mit dem Strandrestaurant Kansa  direkt an Strand zusammen. Wir buchen, um erst mal eine Bleibe für die Nacht zu haben, fahren weiter und finden eine Traumanlage, direkt am schönen hoteleigenen Strand, mit Schnorchelmöglichkeiten, allerdings recht einsam gelegen (aber wir sind ja mobil) und sehr teuer. Der Strandbungalow kostet 6000 THB pro Nacht; nach kurzem Handeln sind wir bei 15% Nachlass, ist jedoch immer noch teuer. Wir buchen für drei Nächte.

Strand auf Koh Lanta

Wir fahren den Strandweg bis zum südlichen Ende der Insel und entdecken hier weitere Traumstrände, jedoch gibt es hier keine Unterkünfte mehr. Um 11:00 Uhr sind wir in unserer Luxusanlage und können unseren Bungalow auch gleich beziehen. Ich probiere gleich meine Schnorchelausrüstung aus, jedoch das Meer ist zu aufgewühlt, die Sicht ist miserabel. Ein junger Engländer ist bis zu den vorgelagerten Felsen geschnorchelt und hat hier schöne Korallen und Fische entdeckt. Das ist mir bei der mittlerweile eingetretenen Ebbe (Tidenhub ca. 2 m) wegen der damit verbundenen Tiefgangsbeschränkungen zu gefährlich.

Am nächsten Tag stechen wir schnorchelnd in See! Das Meer ist hier in unserer Bucht jetzt recht ruhig, das Wasser ist warm und wir finden einen guten Zugang durch die Klippen zur Unterwasserwelt. Die Sicht ist nicht so berauschend, aber wir sehen schöne Korallen und auch einige hübsche Fische.
Nach zwei Tauchgängen sind wir für heute erst mal rundum zufrieden, das Abendessen am Strand und die anschließenden Cocktails an der Bar werden uns schmecken.

Hier geht auch das Internet besser und da können wir über Booking.com ein anderes gut gelegenes und günstigeres Resort suchen. Wir fahren hin, finden alles wie beschrieben schön und buchen für mehrere Tage. Wir sehen immer wieder in überraschte Gesichter und das freundliche Gelächter ist groß, wenn meine Frau in offensichtlich verständlichem Thai alles geregelt bekommt.

Die nächsten Tage verbringen wir mit Schnorcheln, Baden und Lesen in unserem Resort und an anderen Stränden, besonders schön ist die Bamboo-Bay im äußersten Süden von Kho Lanta. Die Sonnenuntergänge an jedem Abend sind unbezahlbar.

Wir fahren an die Ostseite der Insel um Souvenirs für unsere Freunde in Deutschland zu kaufen. Der alte Besitzer des Shops hat nicht genug von den kleinen Holzschalen, in die sich meine Frau verguckt hat. Aber zu Hause hat er noch welche! Kurzerhand übergibt er meiner Frau das Geschäft und schlurft von dannen. Bis er wieder zurück ist, hat meine Frau ein T-Shirt an einen verwunderten Engländer verkauft.

Traumhafter Inselausflug bei Chumphon

Abreise. Wir kommen gut in die Socken und erreichen die Fähren zum Festland vor dem Touristenansturm. Es geht quer über den südlichen Zipfel Thailands an die Ostküste Richtung Surat Thani. Die Fahrt ist angenehm, wenig Verkehr, gute Straßen, wie überall hier im Süden eine üppige Vegetation (viele Palmenplantagen). Östlich der recht großen Stadt (von hier aus gehen die Fähren nach Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ab) finden wir an einem einsamen Strand einen schönen und günstigen Bungalow direkt am Meer; in der leichten Brandung lässt es sich herrlich schwimmen.

Es geht weiter gen Norden, oft durch unansehnliche Straßendörfer, unser nächstes Ziel ist die Gegend östlich von Chumphon, hier sind kleine, direkt vor der Küste liegende Inseln in einem Marine-Nationalpark zusammengefasst und somit geschützt und für den Tourismus nur bedingt erreichbar.

Wir wollen unbedingt zu einer dieser Inseln, die in unserem Reiseführer als hervorragendes Schnorchelgebiet ausgewiesen sind. Alle großen Boote fahren nur zu den großen Touristeninseln und private Boote gibt es offensichtlich nicht zu mieten.

Wir geben nicht auf und stoßen in einem kleinen Restaurant auf hilfsbereite Eigner. No english!. Meine Frau muss wieder helfen.
Es wird wild herumtelefoniert und man findet schließlich einen Fischer, der sich bereit erklärt, uns am nächsten Tag mit seinem Kutter zu einer Insel zu bringen. Auch ein Fahrer wird besorgt, der uns zum Fischereihafen bringt und letztlich wird uns noch eine Unterkunft empfohlen, denn der Fahrer muss ja wissen, wo er uns am nächsten Tag abholen soll. Die Unterkunft wird natürlich auch kontaktiert, ob was frei ist. Das Ganze wird noch komplettiert mit Preisen und Zeiten, meine Frau ist in Thai-Hochform und ich kann nur verwundert zusehen und hoffen, dass von allen Seiten alles richtig verstanden wird. Es wurde!!
Der Höhepunkt ist erreicht, als sich meine Frau nach dem Namen des Fischers erkundigte (wohl um diesen freundlich anzusprechen) und sie sich diesen Namen dann vor allen Augen in Thai-Buchstaben notiert. (hier meine 10 Wege zum Thai lernen)

Wir frühstücken schon mit Blick auf „unsere“ Inseln, pünktlich um 9:00 Uhr kommt unser Fahrer und es geht mit einem getunten Mitsubishi in einem Höllentempo (auch die Auspuffanlage produziert einen Höllenlärm) ca. 5 km zum versteckt liegenden sehr kleinen Fischereihafen (den hätten wir alleine nie gefunden).

Ein ruhiger älterer Fischer erwartet uns und wir können gleich über andere Kutter steigend an Bord gehen. Es ist heute Morgen recht diesig und auch die Sonne ist noch nicht zu erkennen. Der Fischer lenkt seinen Kutter ruhig durch die enge Hafeneinfahrt und bald befinden wir uns in leichter Dünung auf See. Vorbei an schroffen kleinen Felseninseln geht es zu der vermeintlich schönsten Insel.

Wir haben etwas Proviant in Form von Orangen und Bananen und natürlich viel Trinkwasser mitgenommen, die Fahrt ist äußerst angenehm, die Sonne kommt durch und wir sind vollauf begeistert. Nach einer halben Stunde erreichen wir unsere kleine Trauminsel.

Der Fischer darf hier keinen Anker werfen, sondern macht an einer Boje fest. Bereits von Bord aus können wir bei glasklarem Wasser die Korallen und riesige Fischschwärme direkt unter uns erkennen. Wir können uns vor Begeisterung kaum einkriegen.
Der Fischer hängt eine kleine Leiter über Bord und schon sind wir mit Schnorchel, Maske und Flossen bewaffnet in der warmen See.

Die Unterwasserwelt ist einfach umwerfend. Die buntesten Fischschwärme ziehen durch große unberührte Korallenbänke; man schwebt über dieser Szenerie und kann sich nicht sattsehen. Ich kann mich nur ärgern, dass ich in der Bamboo-Bay auf Koh Lanta meine Unterwasserkamera hab liegen lassen, das ist jedoch ein guter Anlass, im nächsten Jahr wieder hierher zu kommen.

Birdwatching Koh Talu

Auf der Insel befinden sich ein paar offensichtlich unbewohnte Strohhütten, die von den Parkrangern genutzt werden, um hier Vogelbeobachtungen durchzuführen.
Nach einer guten Stunde kehren wir an Bord zurück und unser Kapitän bringt uns wieder sicher in den Heimathafen zurück. Wir geben ihm zu den vereinbarten 2.000 THB ein gutes Trinkgeld, lassen uns seine Telefonnummer geben und versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen.

Über Baan Krut nach Hause in Pakchong

Wir fahren wieder an unseren Traumstrand nähe Baan Krut. Der Strand ist hier zwar einsam, sauber und die Brandung macht Spaß, aber es ist hier bedeutend kälter (gefühlt) als an der Westküste. Es weht hier insbesondere abends nach Sonnenuntergang ein kühler und insbesondere feuchter Seewind auf die Küste zu. An der Westküste hatten wir immer eine ablandige warme Luftströmung. Das Wasser ist jedoch ähnlich warm.
Die Sonne geht „im Rücken“ von uns unter, also kein Sonnenuntergang; dafür aber einen traumhaften Sonnenaufgang, wenn man rechtzeitig aus den Federn kommt.

Vorsicht vor Quallen, die hier jedoch seltener auftauchen als in Hua Hin. Sehr gefährlich können auch die Sea-Bees sein, die uns allerdings erst bei unserem dritten oder vierten Besuch in Baan Krut erwischten. Sehr kleine Parasiten, die im Wasser schwimmen. Da diese Viecher in Schwärmen auftreten, spürt man lediglich ein piksen am ganzen Körper. Später an Land juckt es dann ungemein und man muss sich beherrschen, die Stellen nicht aufzukratzen. Ich bin letztlich ins Krankenhaus gegangen, um mich behandeln zu lassen.

Von „unserem“ Strand aus kann man auf einem Felsen auf einer Landzunge einen großen schönen Tempel erkennen. Von dem Tempelberg aus hat man einen entsprechend weiten Blick auf unsere einsame Bucht und das Meer.

Wir brauchen noch unbedingt ein paar Mitbringsel, insbesondere für „Perle“. Wir wissen, dass an einem Grenzübergang nach Myanmar ein großer Markt mit Händlern aus Myanmar befindet, also hin.

Die Auswahl an Schmuck und Holzschnitzereien ist groß. Auch hier öffnen uns die Sprachkenntnisse  wieder die Türen (leider sind die schmucken kleinen Holzstände später durch einen großen Beton-Neubau ersetzt worden).

Heute geht es heimwärts. Wir starten um 8:45 Uhr und haben ca. 500 km Autobahn vor uns. Zweimal stecken wir kurz im Stau, ansonsten ist die Fahrt problemlos, da wir uns mit dem Fahren abwechseln und auch einige Pausen machen. Gegen 16:30 sind wir nach insgesamt 3.200 km in einem völlig verdreckten Auto jedoch wohlbehalten in Pakchong angekommen, gehen kurz noch bei Tesco Lotos einkaufen und finden unser „Mädchen“ bei uns im Garten wühlenderweise vor. Sie weiß, dass wir heute zurückkommen und will natürlich, dass alles proper aussieht. Die Katzen weichen uns nach der Begrüßung nicht mehr von der Seite. 

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4 Kommentare zu „Mit dem PKW von Bangkok in den Süden – über Chumphon, Ranong, Krabi bis Koh Lanta“

  1. Liebe Familie, ihr habt eure Reise sehr lieb beschrieben. Die Thai Kenntnisse waren beim geistigen mitfahren auch für mich ein Höhepunkt. Muttersprache zieht einfach an. Waren seit 2016 immer von Dez bis Ende Februar in Thailand unterwegs. Von Phuket aus bis Chiang Mai und dann Khao lak, Krabi, ko lanta, ko Samui usw. Anthong National Park war trotz Touristen-Boot ein Erlebnis.
    Fahren immer mit Taxi oder Thai Bussen bzw. Fähren. Für Tagesausflüge ist ein Taxi super. Derzeit ist durch den Covid 19 leider keine Überwinterung in Thailand möglich.
    Aber wir freuen uns schon auf 2021/2022. Werden sehen. Wünschen euch noch viele schöne Jahre in eurem Winterquartier.
    Danke für die Reisebeschreibung. Würde mich über mehrere freuen.
    Liebe Grüße und alles Gute
    Lade euch gerne auf ein Essen ein.

    1. Lieber Heinz,
      schön, dass Du unsere Liebe zu Thailand teilst.
      Tipp meinerseits: Wenn Du gerne Auto fährst und Dir zutraust in Thailand Auto zu fahren (links!) würde ich Dir empfehlen, bei Deinem nächsten Aufenthalt ein Auto zu mieten (gibt’s auch mit Navi). Das ist nicht sehr teuer, aber Du erlebst noch mehr (Land und Leute). Ich fahre mittlerweile hier lieber als in dem streng regulierten Deutschland. Die Thais fahren meist sehr defensiv, aber auch nach dem Motto: „Alle Verkehrszeichen sind reine Dekoration“.
      Eigentlich eine gute Idee, evtl. schreibe ich mal einen extra Artikel über Autofahren in Thailand?!
      Gruß Karl-Heinz

  2. Sehr schoene Reisebeschreibung,
    Wir wohnen nicht weit von Pakchong,
    Koennte mir gut vorstellen das wir wen der Corna Spuk vorbei ist,
    eine aehnliche Tour machen,
    Sam Roi Yot habe ich schon gesehen, hat mir sehr gut gefallen,
    Wuensche Ihnen weiterhin schoene Reisen in Thailand,

  3. Hallo Nachbarn!
    Auch wenn wir nicht miteinander sprechen und uns jahrelang nach gegenseitigen Vorwürfen und Beschimpfungen meiden, muss ich als Mensch, der sich OBJEKTIVEN Beurteilungen nicht verschließt sagen: Tolle Reise! Schön geschriebener Text! Beneidenswerte Erlebnisse! Ihr kennt mich und meine Fotoleidenschaft. Akso vermisse ich ein wenig die vielen Fotos, die man auf so einer wunderbaren Fahrt machen und anderen vermitteln kann.
    Egal, es war schön zu lesen und mitgenommen zu werden. Ich bin meinem Freund Paul aus Hua Hin dankbar, das er diesen Link gefunden und mir geschickt hat. Ich habe ein paar gute Bekannte aus Rayoung und anderen Orten, die ebenso wie ihr viel reisen. Ich darf sie sicher auf dieses Tagebuch hinweisen und es vielleicht auch in meinen eigenen Veröffentlichungen nennen.
    Trotz allem Zwist hält mich das nicht davon ab, freundlich zu grüßen.
    Manfred Spies, Pak Chong

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