Die 3 beliebtesten thailändischen Biersorten im Test

Wenn du schon mal in Thailand warst, hast du bestimmt auch schon mal thailändisches Bier getrunken, oder? Für mich ist das ja ein wichtiger Mineralienzulieferer. Ich schwitze schnell und entsprechend viel, wenn ich aktiv bin. Wenn ich dann den ganzen Tag Wasser getrunken habe, brauche ich abends eine Abwechslung. Und dann trinke ich immer mal wieder ein Bier.

Meine Marke ist …

Die Geschmäcker sind ja bekanntermaße verschieden. Das gilt auch und ganz besonders für Bier. Nun bietet Thailand nicht gerade die größte Auswahl an interessanten Bieren. Die meistgetrunkenen sind Singha, Chang und Leo. Setze dich in eine Kneipe mit Auswanderern und frag sie, welche Biersorte sie bevorzugen. Deine Frage wird eine heiße Diskussion anstoßen. Chang gilt allgemein als ein gepanschtes Bier. Angeblich sollen da Chemikalien drin sein, die nicht ins Bier gehören. Was Kopfschmerzen verursacht – wenn man nur genug davon trinkt. Singha (ausgesprochen „Sing“) gilt als edleres Bier, was wahrscheinlich vor allem am Preis liegt, denn es ist von den dreien das teuerste. Leo ist vor allem im Norden sehr beliebt und wird auch zunehmend im Süden getrunken.

Diese drei thailändischen Biersorten unterscheiden sich im Geschmack nicht gravierend voneinander. Das hat auch Fiona in der Blindverkostung festgestellt. Sie sind recht mild. Weil ich zudem nicht so schnell betrunken werden will, trinke ich Bier in Kneipen wie die Thailänder mit Eis. Das kann sich ein guter Deutscher gar nicht so recht vorstellen, nicht wahr? Aber in einem Land, in dem es meist so heiß ist, dass das Bier innerhalb kürzester Zeit warm wird, durchaus sinnvoll. Und mir geht es ja sowieso hauptsächlich um die Mineralienaufnahme …

Bier gibt es in Thailand traditionell in Flaschen mit 0,33 und 0,66 Liter. Als Deutscher wiederum ist das eine zu wenig, das andere zu viel. vielleicht hat sich das die Boon-Rawd-Brauerei auch gedacht und Singha nun in einer 0,5 Literflasche auf den Markt gebracht. Vielleicht dient es auch nur dazu den höheren Preis zu vertuschen.

Mittlerweile gibt es auch einige neue Biersorten auf dem Markt, die vor allem von den großen Brauereien hergestellt werden. „U“ scheint mir hier in Chiang Rai noch die beliebteste Marke der neuen zu sein.

Wer übrigens in Bangkok mal ein paar richtig gute Biersorten aus der ganzen Welt vom Fass probieren will, ist im CRAFT gut aufgehoben. Da gibt’s auch Maisls Weizenbier vom Fass.

Noch ein übrigens: Man kann thailändisches Bier in Deutschland kaufen. Allerdings fehlt das Feeling dazu :-)

Thailändisches Bier im Test – Fiona stellt sich bei der Blindverkostung als Expertin heraus (und ich mich als Bier-Trottel):

6 Kommentare zu „Die 3 beliebtesten thailändischen Biersorten im Test“

  1. Da geben wir dir Recht. Leo ist nicht ganz unser Favorit, eher Singha und Chang. Wirklich bevorzugen können wir jedoch keines da sie beide sehr lecker sind. Was auch richtig gut ist, ist das Beer Lao, probiere es mal, du wirst es lieben! Gibts normal in den 7/11.

    1. Ja, Geschmack ist wirklich sehr subjektiv :-)

      Beer Lao ist auch okay und neulich habe ich Tiger probiert. Das war auch okay.

      Das absolut beste Bier aus Thailand, was ich in letzter Zeit getrunken habe, war ein Crafts-Beer. Den Namen habe ich vergessen. Sagt dir IPA etwas? Indian Pale Ale.
      Bei Tops gibt’s eine gute Auswahl davon.

      Prost!

      1. Filippo (ฟิลิพอ)

        …สวัสดีครับคุฌ Stefan, ja das Tiger ist zwar ok und in Asien gern getrunken, jedoch ein SingapurAbklatsch von Heineken… ;-)
        Was und wie ich es gerne mit den Thai’s trinke ist das Chang mit Eis, einer Brise Salz und ne Zitrone rein. Probiert es aus…สวัสดีครับ…
        Gruß Filippo (ฟิลิพอ)

      2. Hallo Filoppo,

        Bier mit Eiswürfel ist für mich ja normal geworden. Weil ich das Bier oft auch schnell trinke weil ich viel schwitze, bestimmt auch gesünder als pur. aber mit Salz und Zitrone? Noch nie gehört. Muss ich mal ausprobieren.

        Mittlerweile gibt es ja auch thailändisches Craft-Bier. Mir hat es das IPA aus Phuket mit dem Koala auf dem Etikett angetan. Wenn’s nur nicht so teuer wäre :-(

  2. F.H.Raffelsbeger

    Von 1985-1992 habe ich mit meiner Familie in Bangkok gelebt (und denke heute noch mit großer Freude daran zurück). Damals war unser Lieblingsbier KLOSTER (mit deutschem Etikett!), leider gibt’s das schon lange nicht mehr. Es war etwas teurer als Singha, machte aber auch bei heftigerem Konsum keine Kopfschmerzen. Dafür war Singha auch bei 32°C ungekühlt haltbar. Der Braumeister bei Singha (Österreicher mit Weihenstephan-Diplom) hat aber immer abgestritten, das läge an der Chemie…
    Unser nach dem Lieblingsgetränk benannter Bangkoker „Klosterchor“ existiert bis heute im „deutschen Exil“ weiter; jährlich treffen sich ca. 20 Leute zu einem Wochenende – allerdings mit deutschem Bier.

    1. Hey Franz,
      das ist ja eine wunderbare Geschichte. Vor allem, dass ihr euch immer noch trefft. Ich war 86 das erste mal in Thailand und erinnere mich noch gut an Bangkok. Zu der Zeit habe ich überhaupt kein Bier getrunken. Erst viele Jahre später habe ich dann Bier als ideales Getränk wg der Mineralstoffe entdeckt.
      Heute gibt es ja viel mehr Sorten in Thailand hergestelltes Bier, bis hin zum Weizenbier-Verschnitt. Meines Wissens gibt es das Kloster noch in einer 1-Liter-Dose. Muss ich mal nachschauen.
      Ich trinke mittlerweile häufig auch alkoholfreies Bier mit Sprite und Eis. Nicht jedermann (und -frau) mag das. Für Sportler ist es ideal. Leider ist das Heineken 0% nicht überall erhältlich. Außerdem darf man das während der Alkohol-Sperrzeiten nicht kaufen.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.