Netflix Thai Cave Rescue – Ich war dabei

Am 22. September 2022 wird die Netflix Mini-Serie “Thai Cave Rescue” veröffentlicht. Ich bin schon riesig gespannt auf die 6 Episoden, weil ich bei den Filmaufnahmen als Statist dabei war. Hier beschreibe ich meine eindrücklichsten Erlebnisse, wo das gedreht wurde und wie der Kontakt zu den Schauspielern war.

Szene 1 – vor der Höhle im Doi Nang Noon

Mitten in der Nacht ist der Platz vor der Tham Luang taghell erleuchtet. Große Regentropfen klatschen auf meinen Rücken und den lehmigen Boden vor mir. Ich bin klatschnass bis zur Unterhose und langsam kriecht die Kälte unter die Kleidung. Es fällt mir nicht schwer, erschöpft zu wirken.

Diese Szene vor der Höhle im Doi Nang Non ist die intensivste Erinnerung an meine Zeit als Statist bei der Netflix-Produktion unter dem Arbeitstitel „Thai Cave Rescue“.

Netflix Thai Cave Rescue - Statisten als amerikanische Soldaten

Die Szenen auf der Treppe vor dem Höhleneingang wurden alle bei künstlichem Regen gedreht. Klatschnass und übermüdet war das kein schönes Erlebnis. Insbesondere das viele Rumsitzen und Warten im Stand-by war nervig und unbefriedigend. Einzig die interessanten Unterhaltungen mit den anderen Statisten erleichterten diese Stunden.

Das Wunder vom Doi Nang Non

Am 23. Juni 2018 liefen 12 jugendliche Fußballspieler der „Muu Pa – übersetzt Waldschwein“ mit ihrem 25 Jahre alten Trainer in die Tham Luang – große Höhle – im Hausberg von Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands. Dabei ignorierten sie das dort installierte Warnschild. In der Regenzeit sind Höhlen gefährlich.

Bei einer großangelegten und international unterstützten Suche wurde die Gruppe am 2. Juli lebend gefunden. Sie waren vor dem steigenden Wasser immer weiter ins Innere der Höhle geflüchtet und saßen ohne Licht und Nahrung auf einer Sandbank.

Entgegen aller Befürchtungen wurden alle bis zum 10. Juli von einem internationalen Team von Höhlentauchern unverletzt und lebend aus der Höhle gerettet. Dafür war ein enormer logistischer Aufwand nötig. Es waren bis zu 1000 Menschen gleichzeitig vor Ort: Hilfskräfte, Armee, Navy, Polizei, Politiker, internationale Taucher, freiwillige Helfer, Ärzte und Krankenschwestern, Reporter, Köche, Fahrer, Masseure usw.

Ein thailändischer Taucher und ehemaliger Navy Seal verlor bei dieser Aktion sein Leben in der Höhle.

Netflix Thai Cave Rescue - Das Warnschild vor der Tham Luang 3 Tage vor dem Unglück
Vor dem Höhleneingang stand dieses Schild. 3 Tage vor dem Unglück wurde dieses Foto aufgenommen.

Wie ich an den Job als Statist kam

“We are looking for extras (background and featured) for this series based on real events in the Chiang Rai area. Shooting various days from August to November. There are Different budgets for different roles, 2-5k per day.”

Die Anzeige in der lokalen Facebook-Gruppe hatte ich verstanden als Aufruf zum Foto-Shooting. 40 – 60-jährige westliche Ausländer wurden gesucht. Als 60-jähriger gehe ich allemal durch, dachte ich mir und bewarb mich. Wenn sie mich nicht wollen, ist das auch okay.

Ich wusste, dass Netflix die Rechte an der Geschichte hatte und wartete schon länger auf die Verfilmung. Aber erst als der Casting-Mitarbeiter fragte, ob ich schwimmen könnte, begriff ich – und war gleich Feuer und Flamme für dieses Projekt. Ab diesem Moment wollte ich unbedingt dabei sein und war entsprechend aufgeregt als ich die Zusage bekam.

Erst am Tag vor meinem ersten Einsatz kamen konkrete Informationen: morgen früh 5.15 Uhr am Golden Triangle. Oops, so früh? Ja, aber das Shooting sei schon mittags beendet.

Szene 2 – im Luxushotel am Goldenen Dreieck

Ich genieße den Anblick der bildhübschen Frau, die mir beim Mittagessen in einem 5-Sterne-Hotel direkt am Goldenen Dreieck gegenübersitzt. Aber auch über ihre Schulter hinweg geht mein Blick weit hinaus zu den grasenden Elefanten am kleinen Grenzfluss. Ich frage mich, ob die speziell für die Filmaufnahmen dorthin gestellt wurden oder ob das zum speziellen Konzept des Anantara gehört. Während der Aufnahmen unterhalten wir uns lautlos und kosten vom Obstteller vor uns. Ich fühle mich vollkommen underdressed in meinen Shorts, die man mir in der Garderobe verpasst hat. Das Label ZARA kann mich auch nicht überzeugen.

Orte, an denen Thai Cave Rescue gedreht wurde:

Chiang Mai – in einer sehr schön, traditionell gestalteten Anlage: Monfai. Mein Freund und Kollege Bernd hat dort geheiratet und seine Erlebnisse unter Ein Bund fürs Geben beschrieben. Eine Event Location vom feinsten.

Anantara Golden Triangle Elephant Camp & Resort – die Deluxe 3 Countries View Suite gibt es in der Nebensaison für 1861,- Euro. Auf Agoda zu buchen. Immerhin sind 4 Mahlzeiten inbegriffen.

Tham Luang – In der großen Halle der „großen Höhle“ im Doi Nang Noon Massiv bei Mae Sai, ganz im Norden Thailands, ist es in der heißen Jahreszeit angenehm kühl. Ich wurde schon 2015 vom Höhlenexperten Vern darauf hingewiesen, wie gefährlich ein Ausflug während der Regenzeit in die Gänge der umliegenden Höhlen sei.

Khun Kon Waterfall Rangerstation – Platz, Ruhe, Dschungel und gute Erreichbarkeit. Das scheinen mir die Gründe für die Wahl des großen Park- und Zeltplatzes zu sein. Dieser Ort hatte nichts mit dem Drama der Rettung zu tun, ist aber ein schöner Ausflug in die Natur von Chiang Rai aus.

Studio Bangkok – Im November zog der Tross weiter Richtung Bangkok. Sämtliche Unterwasseraufnahmen wurden dort gedreht.

Szene 3 – in der Höhle

„Hooaa“ schallt es durch die Höhle. „Action“. Unser Zeichen die ungleichmäßige Treppe raufzustapfen. Das Tragen der 2 Sauerstoffflaschen soll schwer aussehen, dabei sind sie aus Styropor und federleicht. Mir wird es selbst bei dieser geringen Anstrengung heiß unter dem Neopren-Anzug. Mit mir sind mindestens 100 Menschen in der Höhle. Thailändische und ausländische Statisten in unterschiedlicher Kleidung. Stand-ins und Schauspieler der Charaktere, die direkt an der Rettung beteiligt waren. Dazu steht die gesamte Film-Crew hüfttief im Wasser. Ob ich mich im Hintergrund der Szene erkennen werde?

Netflix Thai Cave Rescue - in der Tham Luang Höhle

Das erste Mal in der Höhle war ich aufgeregt. Nun würde ich erleben können, wie die Filmaufnahmen gemacht werden. Wir versuchten den spärlichen Anweisungen zu folgen und improvisierten dabei auch immer mal wieder. Auch hier war Geduld gefragt, denn viele Szenen wurde etliche Male wiederholt. Ich beobachtete den Regisseur wie er immer wieder durch das Wasser watete, mal hinter einen Monitor verschwand, mal Anweisungen gab, mal die Stellung der Kamera korrigierte.

In diesen Momenten wurde mir überdeutlich, welch ein riesiger Aufwand selbst für kleinste Szenen betrieben wird. So viele Mitarbeiter in unterschiedlichsten Funktionen und Rollen müssen koordiniert werden damit die Vorstellungen der Produzenten, der Kameraleute und des Regisseurs genau in solch einem kurzen Moment zu einem harmonischen Ganzen verschmelzen können.

Mein Schweizer Kollege und Freund Peter meinte dazu:
„Ich hatte ja keine Ahnung, wie oft Szenen von unterschiedlichen Perspektiven aus gedreht werden. Mir war nicht bewusst, wie aufwändig das ist.“
(Das ganze Interview mit Peter findest du hier)



Die Rolle der Statisten ist dabei eine sehr untergeordnete. Ist dir schon mal aufgefallen, dass alle an einem Film beteiligten bis hinunter zum Gaffer-Boy im Filmabspann namentlich erwähnt werden? Statisten aber nicht! Wir mussten bereitstehen, für den Fall, das dem Regisseur einfällt, dass er genau da oben rechts im Hintergrund noch ein paar Leute braucht, die sich bewegen.

Obwohl wir in der Hierarchie weit unten waren, wurde meines Erachtens nicht schlecht für uns gesorgt. Wir bekamen gutes thailändisches Essen, das jede Familie gerne zu einem Picknick mitgenommen hätte. Wir hatten Stühle und Tische in einem Zelt. Manchmal brachte ich mein Notebook mit, meist las ich, wenn ich nicht gerade mit meinen Kollegen in einer Unterhaltung vertieft war.


Kollegen am Set

Vor allem hat mir viel Freude gemacht, so viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen. Das lange Warten ermöglichte interessante Unterhaltungen. An einem Tag zählte ich 20 verschiedene Nationalitäten: Thailand, Deutschland, Schweiz, England, USA, Brasilien, Australien, Griechenland, Iran, Finnland, Österreich, Frankreich, Italien, Türkei, Holland, Belgien, Kanada, Neuseeland und Südafrika.

Netflix Thai Cave Rescue - 6 Statisten aus 5 Ländern
5 verschiedene Nationalitäten bei den International Volunteers

Die größte Herausforderung – Im Sitzen warten, im Stehen warten, im Wasser warten

Die gelernte Kamerafrau Heike aka Pushbikegirl hatte mich vorgewarnt. „Nehm dir ein gutes Buch mit“. Recht hatte sie. Häufig warteten wir im Statisten-Zelt, ältere Thai schlafend, jüngere mit den Handys spielend und die Farang teils maulend, teils engagiert in einer Unterhaltung vertieft. Oftmals warteten wir stundenlang, bis wir in Gruppen zum „Stand-by“ gerufen wurden. Das war dann nahe der Höhle oder ähnliches. Erst wenn eine Szene gedreht wurde, bei der uns der Regisseur im Hintergrund dabeihaben wollte, wurden wir instruiert und aufgestellt. Aber auch da bestand ein großer Teil der Zeit aus rumstehen und warten bis die Kamera die Szene aufnahm.

Die sogenannten Stand-ins – Leute, die anstelle der Hauptdarsteller in der Szene standen während Kameras und Licht aufgebaut wurden bevor tatsächlich gedreht wurde – standen dann auch mal die ganze Zeit im Wasser am Höhlengrund.

Mein italienischer Kollege Bruno meinte dazu:
„Ich fühlte mich wie ein Tiger im Käfig. Das Warten war so anstrengend. Manchmal waren es 10 Stunden Wartezeit, in denen ich nur herumhing.“
(Das ganze Interview mit Bruno findest du hier)

Netflix Thai Cave Rescue - Statisten aus 20 Ländern warten vor der Tham Luang Höhle
Warten an der Treppe zur Höhle. Wir sind einsatzbereit.

Toilettenwagen – bäh oder?

Hast du schon mal gelesen, dass sich Blogger über Toilettenwagen auslassen? Ich nicht. Nun wird sich das ändern.

Stell dir mit all deinen Sinnen einen Toilettenwagen bei einer Kirmes, Kerwe oder auf dem Oktoberfest in München vor. Wie es dort riecht. Wie es dort aussieht. Wie es sich anfühlt. Spürst du jetzt ein leichtes Ekelgefühl? Gut. Das hatte ich auch als ich die üblichen Stufen hoch ging. Aber dann war plötzlich alles anders.

Angenehme Kühle umgab mich. Wow, eine Klimaanlage. Dann gleich darauf: es riecht gar nicht unangenehm. Aha, gerahmte Filmplakate an der Wand. Und die Musik ist richtig gut. Die mobilen Toiletten am Filmset begeisterten mich.


Kontakt zu den Schauspielern

Peter und Bruno waren meist viel näher dran als ich. So war Peter gleich am Anfang bei den Lagebesprechungen der Taucher im Zelt als Foreign Diver dabei. Damit hatte er gleich von Anfang an Kontakt mit den thailändischen und internationalen Schauspielern.

„Wir aßen auch zusammen, weil das in dem kleinen Team am Wasserfall so ablief. Später an der Höhle war das nicht mehr gewünscht, aber das habe ich erst spät mitbekommen.“ erzählte er mir in einem Interview, dass ich mit ihm geführt habe.

Eine nette Begegnung mit einem Schauspieler fand vor der oben beschriebenen Szene statt. Ich wartete mal wieder an der Treppe zum Höhleneingang als Vern auf mich zukam. Vern ist ein britischer Höhlenforscher, den ich 2015 kennenlernte, weil ich in der Nähe wohnte. Wir sprachen damals auch über die Höhlensysteme im Doi Nang Noon und vereinbarten eine Tour nach der Regenzeit.

Er kam also auf mich zu und ich lächelte ihn an. Sein fragender Blick irritierte mich. „Nun gut, wir hatten nicht so oft Kontakt. Er erkennt mich bestimmt nicht mehr.“ dachte ich mir. Erst als ich ihn ansprach, wurde klar, dass es sich um Nicholas Bell, den Darsteller von Vern, handelte mit dem ich sprach. Cool. Ein bisschen fülliger als das Original, aber ansonsten sehr passend. Der in Australien lebende Brite war zum ersten Mal in Thailand und ganz begeistert von Land und Leuten.

Netflix Thai Cave Rescue - Yaya betet zum Schutzgeist des Berges Doi Nang Non
Yaya betet zum Schutzgeist

Yaya hat ein sehr bekanntes Gesicht in Thailand. Die mit verschiedenen Awards ausgezeichnete Schauspielerin spielt die Kelly in Thai Cave Rescue. Sie war immer freundlich und höflich zu uns Statisten. Einige von den jüngeren wetteiferten um die besten Selfies mit ihr. Zur Vorstellung bei Wikipedia.

Genauso faszinierend empfand ich aber auch, die Regisseure Nattawut “Baz” Poonpiriya und Kevin Tancharoen zu beobachten oder die Produzenten, die Kameraleute und Assistenten der Schauspieler.

Beam als Fußball-Trainer Ek spielte bei dieser Produktion seine letzte Rolle, bevor er im März 2022 unerwartet und unter mysteriösen Umständen starb. Zum Artikel bei Yahoo.


Willst du auch mal bei einer Filmproduktion dabei sein?

Das ist durchaus möglich. Im Jahr 2020 wurden über wegen der Pandemie „nur“ 176 internationale Filme in Thailand gedreht. Auch Netflix ist immer mal wieder dabei. Die Corona-Zeit brachte viel Geld in die Kassen des Streaming-Video-Anbieters. Entsprechend viele Filme werden gedreht, um das Angebot noch größer und vielfältiger zu machen.

Es gibt also bei weitem mehr in Thailand gedrehte Filme als James Bond, Die Brücke am Kwai, Hangover und The Beach.

Thailändische Casting-Agenturen suchen immer wieder „Kauskasian“ Modelle für Foto-Shootings, Werbeaufnahmen oder Filmproduktionen. Schau mal bei Facebook unter „Phuket Casting“ oder „Actors, models, extra in Thailand“. Wenn du nicht älter als 50 bist und gut aussiehst, hast du gute Chancen. Probier es doch einfach mal aus. Allerdings wirst du ein hohes Maß an Geduld und Flexibilität mitbringen müssen.

Die Tham Luang Höhle wurde direkt nach Beendigung der Filmarbeiten vor Ort am 15. Oktober 2021 wieder für Touristen geöffnet.


Alternativen zur Netflix-Miniserie:

Thirteen Lives – Der 2,5 Stunden lange Film von AmazonPrime wurde am 5. August veröffentlicht. Ein bisschen schneller als Netflix.
Die Vorschau auf Youtube.

The Cave – Die erste Produktion über das Wunder der Rettung der 13 Jugendlichen konnte ich im Kino in Chiang Rai sehen. Die Kritiken vieler Thais konnte ich nicht nachvollziehen.
Die Vorschau auf Youtube.

The Rescue – mit Awards ausgezeichnete Dokumentation von National Geographic (auf Disney+ zu finden).
Ein Bericht auf Wikipedia.

Apropos Wikipedia. Die wahren Ereignisse sind auf dort ausführlich dokumentiert. Ein auffallender Unterschied zur Netflix-Produktion: Es gab kein Wasser unten am Boden der riesigen Eingangshöhle. So hatte ich die Höhle auch kennengelernt. Bei den Aufnahmen wurde Wasser dort unten aufgestaut, so dass die Schauspieler (und wir Statisten) dramatisch durch das hüfthohe Wasser wateten.

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Fotos sind von: Netflix (Titel), Michael, Peter, Bruce und ich

3 Kommentare zu „Netflix Thai Cave Rescue – Ich war dabei“

  1. Hello Stefan
    Great story and very well written!
    The article also contains many details I did not know,
    thank you for your good research. I am looking forward
    to watch the movie on netflix, i hope it will be a success!
    All the best, biker pg

  2. Dies ist ein genereller Kommentar. Er bezieht sich nicht auf den obigen Text:
    Wie ist es möglich, dass diese Jungen alle deutlich sichtbaren Warnschilder vor der Höhle ignoriert haben (siehe Foto), sie müssen gewusst haben, dass es in den Tagen zuvor stark geregnet hatte, und sie sind trotz der offensichtlichen Risiken in die Höhle gegangen. Die unverantwortliche Entscheidung hat viel Ärger und enorme Kosten verursacht, ein an der Rettung beteiligter Taucher hat sogar ihr Leben verloren.
    Viele Menschen sehen diese Jungen jetzt als Helden, kommerzielle Unternehmen wetteifern um die besten Geschichten, die besten Gewinne und machen die Jungen reich.
    Die Jungen sind jedoch KEINE Helden!!!!
    Die Retter, die eine großartige Arbeit geleistet haben, sind wahre Helden, die weinenden Mütter sind Helden, die Väter, die Großeltern, auch die Bauern in der Umgebung der Höhle sind Helden, viele Freiwillige aus Mae Sai sind Helden.
    Last but not least sind die Menschen, die die Höhle nicht betreten haben, die wahren Helden, der Junge auf dem Foto vor dem Warnschild ist ein wahrer Held. Er hat die Höhle nicht betreten. Er hat verantwortlich gehandelt.
    Die 13 Jungen haben für ihre Taten eine ordentliche Tracht Prügel verdient – mehr nicht!
    Die Aktion hat auch der Umwelt großen Schaden zugefügt. Das ist schade.

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