Das „kleine“ Koh Chang Ranong- die relaxte Insel im Südwesten von Thailand

Meine Lieblingsinsel im Süden von Thailand – das Koh Chang in der Andamannensee

Open Air Küche im Cachew Ressort auf Koh Chang

Ja, was zieht mich immer wieder auf das kleine Koh Chang  bei Ranong auf der Westseite von Thailands Süden (manchmal wird es auch Koh Chang Noi genannt oder Ko Chang geschrieben)? Es ist gewiss nicht der Strand. Der ist mit seinem grau durchzogenen Braun eher unschön. Es ist auch nicht gerade so, dass die Bungalows besonders wären. Da habe ich schon schönere gesehen. Auch Schnorcheln ist hier nicht angesagt. Da gibt es zu wenig zu sehen. Und dann die vielen nervigen Hunde am Long Beach nördlich vom Tempel.

Also Koh Chang Ranong? Was hast du zu bieten?

Für mich ist es eher die Kombination aus der herrlichen Ruhe, in der sich so gut entspannen lässt, dem leckeren Essen und der Möglichkeit mit vielen Menschen in meiner Muttersprache reden zu können. Zur Ruhe trägt es bei, dass auf der Insel keine Mopeds an Farang verliehen werden. Zudem gibt es ganz wenige Autos auf der Insel, also sehr wenig Verkehr. (Ganz anders ist das auf der Nachbarinsel Koh Payam, wo ich auch schon einen üblen Unfall mit offenem Bruch gesehen habe.) Über eines muss man sich allerdings im klaren sein, wenn man nach Koh Chang reist: es gibt nicht ständig gutes WiFi und auch nur abends Strom, oft aus Sonnenenergie. Zudem ist der Handyempfang auf AIS (12call) beschränkt.

Wer das gut findet, ist hier genau richtig.

ACHTUNG: Außerhalb der Hochsaison von Dezember bis einschl. Februar kann es sehr ruhig sein. Dann sind evtl. nicht alle hier beschriebenen Bootsverbindungen oder andere Annehmlichkeiten vorhanden.

Unterkünfte in den Buchten von Koh Chang

Mamas Beach auf Koh Chang
Mamas Beach auf Koh Chang

Die vielen Bungalowanlagen bieten eine gute Auswahl. Wer auch bei Ebbe schwimmen möchte, ist am Mamas Beach gut aufgehoben, aber auch nördlich des Tempels. Mein Favorit ist Mamas mit Bungalows ab 350,- Baht, leckerem Essen und superfreundlichem Personal. Aber auch bei Chang Thong hat es mir gefallen. Ein schöner großer Bungalow kostete in der Hauptsaison 700,- Baht und bot dafür ein super Bett und eine große Terrasse. Die schönste Anlage ist Sawasdee. Leider ist es dort nicht möglich bei Ebbe zu schwimmen.  Im Cashew Ressort findet man etliche Bungalow in unterschiedlichen Preisklassen ab 300,- Baht. Ich hatte aber ein bisschen das Gefühl mich in einer deutschen Rentnerkolonie aufzuhalten. Fans von SchniPoSa (Schnitzel, Pommes und Salat) werden das genießen können. Im Cashews gefällt mir, dass die Bungalows weit auseinander stehen und Gilla die Holzbungalows mit ihren Malereien verschönert. Das Koh Chang Ressort bietet 1500,- Baht teure Bungalows auf Stelzen direkt auf den Felsen am Meer. Geschmacksache. Vorsicht! Hier sind schon einige Besucher über die Balustrade gekippt nachdem sie zu tief ins Glas geschaut hatten.

Für Menschen, die Spaß daran haben, im einzigsten Bungalow-Ressort am Strand zu wohnen, gibt es u.a. Sangsuree für ab 250,- Baht am ersten Strand, der von Ranong aus angefahren wird. Super herzliche Gastgeber inklusive.

Im Sunset wird ebenfalls das Personal gelobt. Ab 480,- Baht zahlt man hier im ersten Ressort am Long Beach. 

Wie gesagt, die Auswahl ist groß und jede/r wird eigene Vorlieben haben und das passende Ressort finden können. Kontaktadressen ganz unten.


Meine Empfehlung für die richtige Auslandskrankenversicherung:


Meine Freundin Andrea verkauft ihr geniales SUP SIC Air-Glide mit Naish-Paddel auf Koh Chang.

Für nur 800,- Euro gibt es ein echtes Profigerät, das auch für Paddeln im Meer geeignet ist.
Der Neupreis war vor 3 Jahren 2000,- Euro. Insgesamt wurde das Board nur 7 Monate genutzt.
Anfragen an andie.kistner@gmail.com


Aktiv auf Koh Chang

Ein Hornbill - Nashornvogel
Ein Hornbill – Nashornvogel

Meist bewohne ich ein einfaches Bungalow in Strandnähe. In den vielen zu den Ressorts gehörenden Restaurants findet man immer jüngere oder ältere Reisende aus aller Welt, aber hauptsächlich aus den deutschsprachigen Ländern. Immer hat jemand Lust auf ein Schwätzchen oder eine intensivere Unterhaltung. Am späten Nachmittag spiele ich gerne Volleyball. Am „Golden Bee“ Ressort wird sogar auf einem guten Niveau gespielt.

Eine schöne 3 bis 4-stündige Tour lädt die „Wanderer“ in den weniger heißen Monaten ein, Strände, Dschungel, Plantagen und das kleine Dorf zu erkunden. Dazu folgt man dem Pfad am Ende des Mama-Beaches bis zum leeren Ranger-Beach. Hier im kleinen Nationalpark von Koh Chang biegt ein Pfad ab und führt durch den Dschungel auf die Ostseite der Insel. Wer sich dort nach rechts wendet findet bald eines der beiden sehr abgelegenen Ressorts. Wer wirkliche Zurückgezogenheit sucht, ist hier genau richtig. Der Weg nach links Richtung Norden führt zum kleinen Dorf mit einem kleinen Laden, einem Restaurant (mein Tipp im Sunshine: Cashew-Salat) und Dorfschule. Mittlerweile gibt es bei Vicky im „Crossroad“ sogar Pizza, Eis und Kuchen. Die Straße nach links führt wieder zurück zur Westseite und Long Beach.

Eines der vielen Kinde im Mokendorf auf Koh Chang
Eines der vielen Kinder im Mokendorf auf Koh Chang

Weitere Erkundungen könnten zum sehr klaren Süßwassersee (ein Baggersee mit großer Raubvogelkolonie) oder zum Mokendorf führen. Moken sind die Nachfahren der Seenomaden, einer ethnischen Gruppe mit eigener Sprache und Traditionen. Bei einem Besuch dort hatte ich viel Spaß mit den vielen im Wasser spielenden Kindern, die sich gerne fotografieren ließen. Natürlich ist bei solch einer Tour zum Dorf Finderspitzengefühl gefragt, sonst kann es leicht zu einer Art Zoo-Besuch werden.

Im Omtao am nördlichen Ende des Long Beaches gibt es ein kleines Yoga-Zentrum, wo es auch Feldenkrais und Acro-Yoga gibt. Beides hat mir viel Spaß gemacht und meinem Körper gut getan. Aktuelle Angebote unter www.omtao.net

Eine weitere Möglichkeit aktiv zu sein auf Koh Chang bieten die Mietfahrräder, die es im Ta Daeng am südlichen Ende des Long Beaches oder im Big Boss beim Tempel hinter Cashew Ressort und Little Italy gibt. Für wenig Geld bekommt man ein Rad, mit dem man rumdüsen kann.  Bei dem Klima habe ich keine hohen Erwartungen an den Zustand der Räder, aber die Bremsen und Schaltung sollten schon funktionieren. Ich hoffe, sie werden gut gepflegt und halten noch sehr lange.

Für die meisten Reisenden hier scheint allerdings die Entspannung im Vordergrund zu stehen und nicht das Aktivsein. Dafür hat die Insel Koh Chang in der Andamansee die allerbeste Atmosphäre. Viel Ruhe in der Hängematte ist auch möglich.

Mit Englisch, Händen und Füßen kann man sich ganz gut verständigen mit den Inselbewohnern. Wer Lust hat Thai zu lernen, sollte sich den Thai-Crashkurs anschauen, in dem die für Reisende naheliegenden Fragen und Antworten unterhaltsam vermittelt werden. www.thailaendisch-fuer-reisende.de 

Die Thaibar von Loon und Fabienne auf Koh Chang
Die Thaibar von Loon und Fabienne auf Koh Chang

Ausgehen auf Koh Chang

Naja, das kann man eigentlich kaum so nennen. Leider ist die beliebte Thai-Bar aufgegeben worden. Loon und seine deutsche Freundin Fabienne wollten nicht wieder alles neu aufbauen nachdem ein Sturm in der Regensaison alles zerstört hatte. Mal schauen, was jetzt nachkommt.

Auf einen Nachmittagskaffee mit leckerem Kuchen und ein Schwätzchen mit Diana gehe ich gerne zu „Cafe on the Rocks“ oberhalb des Koh Chang Ressorts.

An Neujahr findet in Höhe der Thai-Bar auf dem Strand ein großes Fest mit Live-Musik statt. Dass hier nicht nur die Touristen viel Spaß haben, sondern auch die Einheimischen tanzen, macht für mich einen Teil des Charmes der Insel aus. Es ist eben kein Touri-Getto. (Sylvester 2017 war nachts hohe Flut und kaum noch Strand übrig, weswegen die Party viel kleiner ausgefallen ist).

In den Tagen davor finden ein Beach-Volleyball- und ein Beach-Fußball-Tournier statt. Ambitioniert, aber nicht verbissen wird hier mit viel Spaß gespielt. Einfach sympathisch.

Nur 200 meter oberhalb vom Koh Chang Ressort liegt das Café von Diana
Nur 200 Meter oberhalb vom Koh Chang Ressort liegt das Café von Diana

Reisezeit

Von Oktober bis April haben die meisten Bungalow-Anlagen geöffnet. Die restliche Zeit des Jahres ist auf der Insel wegen der Regenzeit nichts los. Entsprechend fahren auch weniger Boote und man kann schon mal Pech haben, weil das Boot wegen zu hohem Wellengang nicht ablegt. Am besten eignen sich die Monate von November bis März.

Ein wichtiger Tipp noch: Auf Koh Chang gibt es immer noch kein ATM. Daher ist es wichtig genug Bargeld einzupacken, am besten auch viele kleine Scheine. Die bekommt man am besten im 7/11. Eine Packung Kaugummi kaufen und mit einem 1000-Baht-Schein bezahlen ist hier durchaus üblich.

Wie hinkommen?

Von Bangkok mit dem Bus: Vom Southern Bus Terminal in Bangkok aus fahren einige Busgesellschaften nach Ranong. Mein Favorit ist der Nachtbus um 20.50 Uhr mit Sombat-Tours. Die Busse sind keine Doppeldecker, dafür aber länger. Mit 32 Sitzen ausgestattet bieten sie gut Platz und die Sitzlehnen können weit herunter gelassen werden, so dass sogar ich schlafen kann. Außerdem haben alle Plätze ein Entertainment-System wie im Flugzeug mit kleinem Bildschirm und Kinofilmen in Thai und Englisch. Und sehr wichtig, die zwei Fahrer sind keine Raser, die Risiken eingehen. Zudem liegt die Zentrale von Sombat-Tour nur wenige Kilometer vom Don Muang Airport entfernt, so dass man sich bei der Ankunft dort lange Taxi-Fahrten durch Bangkok sparen kann.

Eine Alternative bietet Newmitstour, die in der Nähe der Khao San Road starten, was ja auch sehr praktisch sein kann. Kosten 2018 für den 24-Sitzer: 627,- THB.

Tickets von beiden und anderen Busgesellschaften können auch online gebucht werden bei 12Go. Ankunft der Nachtbuse in Ranong ist früh morgens um etwa 6 Uhr. Kontaktadressen siehe unten.

Im Songthaew zum Pier in Ranong
Im Songthaew zum Pier in Ranong

Weiter zum Pier und mit dem Boot auf die Insel: Zum Warten gehe ich gerne auf einen Kaffee im Morgenmarkt, der nicht weit entfernt in der Ruengraj Road liegt. Rechtzeitig steige ich in ein Songthaew (eine Art Pickup-Bus) mit den Nummern 3 oder 6, die in der Nähe des Piers halten. Einfach den Fahrer nach „Pier“ und „Koh Chang“ fragen. Kosten 20 Baht. Alternativ kann man natürlich auch mit dem Taxi (50-100 Baht) oder Motorradtaxi fahren. Oder bei Pons Place nach dem Minivan fragen. Pon’s Place ist Restaurant, Travelertreff und Reisebüro in einem. Seit vielen Jahren bekommt man hier fachkundige Hilfe bei allen Fragen zum Reisen in der Gegend. Kontaktadresse siehe unten.

Im Boot nach Koh Chang
Im Boot nach Koh Chang

Vom Pier in Ranong fahren um 9.30 Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr Longtail-Boote in 1 bis 1,5 Stunden zu den Stränden auf der Westseite von Koh Chang, wo auch fast alle Bungalow-Ressorts liegen. Kosten 200 Baht.

Wer es schnell mag oder ohne Übernachtung noch auf die Insel gelangen will, kann auch mit dem Speed-Boat um 7.30, 9, 10.20, 13.30 oder 16 Uhr in 20 Minuten zum Pier im Norden der Insel fahren. Von dort aus werden die Gäste mit dem Auto oder dem Moped an den Strand ihrer Wahl gefahren. Kosten für das Speedboat 300 Baht (incl. Transfer vom Bungalow-Ressort auf der Insel bei Fahrt nach Ranong).

Transport Airport Ranong

Von Bangkok fliegen: Mittlerweile fliegt nicht nur Nok-Air vom Don Muang in Bangkok nach Ranong sondern auch AirAsia. wenn man früh genug bucht und außerhalb der Hauptreisezeit unterwegs ist, kann man einen günstigen Preis erwischen. Der Flughafen liegt außerhalb und man muss für den Transfer (am besten durch Pon’s Place) nochmal mit etwa 200 Baht rechnen. Wenn man bei Nok-Air den Shuttle-Service mitbestellt, kommt auch ein MiniVan von Pon’s Place. Es gibt mittlerweile auch ein großes Songthaew für 50,- Baht in die Innenstadt (Markt), das am Flughafen wartet. Ich bin aber nicht sicher, wo das zurück fährt zum Flughafen.

Von Chumphon fahren mehrmals am Tag Minivans nach Ranong. Von Süden (Krabi oder Phuket) gibt es Überlandbusse, die in Ranong stoppen.

Powered by 12Go Asia system

Mein Fazit zu Koh Chang bei Ranong:

Ich komme wieder, um mich zu entspannen. Ich werde auch wieder gehen, denn nach max. 2 Wochen bekomme ich einen Inselkoller :-)

Übernachtung in Ranong

Eines der schönen Zimmer in Ranong
Eines der schönen Zimmer in Ranong

Wer bei der An- oder Abreise in Ranong übernachten muss, empfehle ich das Nalin Place. Recht neu, schöne große Zimmer, ruhig gelegen und dennoch recht zentral, Essen um die Ecke an der Straße. Für 400,- Baht (Fan) oder 500,- mit Aircon auch noch günstig (in der Hochsaison um Weihnachten bis zu 800,- Baht). Kostenloses WiFi, Kabel-TV, heiße Duschen ergänzen die Ausstattung der schönen Zimmer, von denen jedes eine andere Wandgestaltung aufweisen kann. 

Wer zentraler wohnen möchte, ist im Savika sehr gut aufgehoben. An der Geschäftsstraße nicht weit von Markt und Restaurants entfernt, bietet das Guesthouse erstaunlich bequeme Betten.

Wer gerne echte thailändische Markatmosphäre erleben will, sollte auf den morgenlichen Fischmarkt gehen. Bei Google Maps finden.

Geheimtipp Essen in Ranong

Unscheinbar, aber authentisch und gut.
Unscheinbar, aber authentisch und gut.

Für Menschen, die gerne authentisch thailändisch essen wollen in Ranong, habe ich einen speziellen Tipp. Es gibt da ein alteingesessenes Restaurant, das so typisch ist für Thailand. Wenn man es von außen sieht, kommt man als Ausländer
nicht auf die Idee, dass es dort leckeres Essen gibt. Der Eingang sieht aus wie eine Garage und man läuft durch die Küche, bevor man in einen Innenhof mit schönen Bäumen und Blumen gelangt. Unser Menü bestand aus Deep Fried Shrimps with Bitter Beans (einem Gemüse, das es nur in Südthailand gibt), Crisp Fried Fish (kleine knusprige Fische, die man ganz essen kann), Squid Salad und Deep Fried Shrimps with Tamarind. Alles ausgesprochen lecker, u.a. auch weil es sich um See-Shrimps handelte und keine aus der Zucht. Mein Favorit war die süß-saure Tamarindensauce.

zu finden bei Google Maps unter Rong Gluay Thoad Rong Thau


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Koh Chang Ranong Unterkünfte und andere Kontaktadressen

Nalin Place
nalinplace@yahoo.com
Mehr Fotos und Infos auf Booking.com
auf Google Maps finden

Pon’s Place
129 Ruengraj Road
Tel. 081 597 45 49
ponplace@hotmail.com
www.ponplace-ranong.com

Mamas Bungalows
Tel. 087 276 77 84
bei Booking.com anschauen

Chang Thong Bungalows
080 526 84 22
aoy_changthong@hotmail.com

Cashew Ressort
bei Agoda buchen

Newmitstour
Tel. 02281 6939 oder 6949 (in Bangkok, das Personal unter dieser Telefonnummer spricht ein bisschen Englisch)
online Ticket buchen mit 12Go
Lage bei GoogleMaps

Sombat Tour
Tel. 02 79 21 444
Tel. 077-826426 (in Ranong)
online Ticket buchen mit 12Go

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Wichtig: Auch wenn ich versuche so gewissenhaft wie möglich und so aktuell wie möglich die Informationen korrekt darzustellen, kann mir das nicht immer gelingen. Falls jemand andere Erfahrungen gemacht hat, bitte ich um Feedback. Danke.

38 thoughts on “Das „kleine“ Koh Chang Ranong- die relaxte Insel im Südwesten von Thailand

  1. musste das sein?
    schon jetzt ist zu sehen,dass sich auch hier einiges ändert,andere anspruchsvollere leute auftauchen,es voller wird, wahrscheinlich bald strom kommt,die lampen stehen schon am see,es gibt mehr westernfood,auch mehr mopeds,die auch schonmal am strand fahren,selbst pataya-touristen erwägen nun doch mal hierhin zu kommen…,es gibt mehr partys,einen big buddha ect ect,…so wies halt überall schnell so wird,wie s der ausländer gern hat,und es geht in thailand sehr schnell ,auch dank deiner so tollen reklame.
    gerade,wenn du selbst gerne hier bist,solltest du nicht auch noch jeden animieren herzukommen
    .schade,es wird nicht mehr lange so bleiben.
    wieso erwähnst du eigentlich nicht die nachteile und risiken, die sollten auch bekannt sein,wenn man dorhin will,- nämlich dengie fieber und malaria –dieses jahr einige fälle auf kho chang .
    trotz insektizidaktionen der regierung.
    ausserdem gibt es sandflöhe und giftschlangen,damit sollte man schon umgehen können,-im sogenannten paradies…

    1. Liebe Susanne,

      vielen Dank für deinen kritischen Kommentar. Schön, dass du meinen Artikel über das kleine Koh Chang gefunden hast.

      Über deinen Hauptpunkt, dass Werbung der Insel nicht gut tut, habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht. Ich komme seit 2010 jedes Jahr, manchmal mehrmals, nach Koh Chang. Meine Beobachtung ist, dass die Entwicklung der Insel relativ langsam und gesund verläuft. Auch ich würde gerne diese relaxte Insel so erhalten, wie sie ist. So wie ich sie vorgefunden und lieben gelernt habe. Aber das geht nun mal nicht. Weil sich die sogenanten Schwellenländer weiter entwickeln. Genauso wie der Lebensstandard in anderen Ländern steigt, verändert sich auch Thailand – und damit auch die kleinen Inseln. Frag doch mal die Inselbewohner. Die möchten nämlich gerne den ganzen Tag Strom haben und bessere Straßen (da hat sich nämlich in den letzten beiden Jahren auch ein bisschen was getan). Die Einheimischen möchten auch gerne mit ihren Freunden und Verwandten telefonieren können. So, wie im Rest von Thailand auch.

      Ich versuche vorsichtig zu sein in meiner Beschreibung. So stelle ich ganz klar heraus, dass es kein Paradies ist. Die Strände sind nicht besonders schön, es ist nicht sooo leicht hinzukommen. Aber es ist eine relaxte Insel, die einen bestimmten Besuchertyp anspricht. Und das hat sich sowieso schon herum gesprochen. Schon 2011 gab es einen Artikel „das letzte Paradies“ oder so im Farang (deutschsprachige Zeitung in Thailand).

      Mir ist es wichtig, die Unterschiede zu beschreiben. Leute, die mit Mopes rumdüsen wollen, sind auf Koh Phayam, der Nachbarinsel, besser aufgehoben. Leute, denen es um Party machen geht, werden sich an den vielen anderen tollen Stränden Thailands viel wohler fühlen.

      Von ein paar wenigen Dengue-Fieber-Fällen hatte ich gehört, bzw. mit Betroffenen gesprochen. Das ist schlimm. Ein großes Thema in Thailand, weil die Anzahl der Fälle wieder ansteigt. Von Malaria auf dem Koh Chang bei Ranong habe ich noch nie was gehört. Dagegen soll es auf dem Koh Chang bei Rayong noch vereinzelte Malaria-Fälle geben.

      Noch ein Letztes zu meiner Sicht. Meines Erachtens haben es die Bewohner der Insel selbst in der Hand, wie die Veränderungen so laufen sollen. Wenn sich z.B. die Ressortbesitzer an die Vereinbarung halten, keine Mopeds an Farang zu vermieten, werden wir weiterhin auf den Inselstraßen gehen können, ohne ständig zur Seite springen zu müssen. Dann wird auch weiterhin die Insel nur für einen kleinen Kreis von Reisenden interessant sein. Die geplante Solarstromanlage für das Dorf ist doch auch eine gute Entwicklung, oder?

      Und dann noch der weise Spruch: Nichts ist beständiger als die Veränderung.

      In diesem Sinne viele Grüße aus Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands
      Stefan

    2. Ein Stromkabel wird kommen, genau wie Schnellboote gekommen sind. Es ist ja auch die Thai-Bar gekommen, die auch statt zu kochen lieber teure Getränke verkauft, und deren Umgebung sich nach und nach in eine Müllhalde verwandelt.
      Die Jugend der Insel weiß ganz genau, dass sie, zumindest wenn die Familien Land am Wasser besitzen, allesamt Multimillionäre sind. Die Landbesitzer am großen Strand sind zum Glück im besten Sinne konservativ. Die jungen Leute sagen allerdings (in Thai) ganz offen, dass sie es im Grunde nicht nötig hätten, durchgeknallte Ausländer zu versorgen. In der Regenzeit ist das Leben auf der Insel ja auch eher die Hölle.
      Die nächste Generation wird Kasse machen. Die Karawane zieht weiter. In Burma gibt es viele hunderte Inseln vom Kaliber Koh Changs.

    3. Ja die Reklame ist nicht wirklich gut , aber sandflöhe habe ich auf ko Chang noch nicht gehabt. Die Partys sind ja leider auch auf deutschem Mist gewachsen.

  2. ich kann susanne verstehen…., aber auch stefan, seufz,
    werde ende des jahres wieder in sunset bungalow bei mr.moo+mrs.lek+mr.boy
    abhängen, nix müssen, nur dasein
    georg

    1. Hallo Georg,

      danke für deinen Kommentar. Ja, die Angst „unser“ Paradies zu verlieren habe ich auch.
      Also noch mal an alle Reisenden, die das Relaxen nicht genießen können: Bitte fahrt auf eine andere Insel!

      Herzliche Grüße
      Stefan

  3. Hey Leute,
    ich war das erste Mal 1986 auf Koh Phangan, das Paradies schlechthin, wir waren ca. 10 Leute am Haadrin, es gab noch eine kleine Schule und es ging ein Trampelpfad rüber zur Sonnenuntergangsseite. Am See gab es eine einzige Hütte.
    Jetzt ist dort fast eine Stadt entstanden und monatlich werden diese riesigen Fullmoonparties gefeiert… und Halfmoonparties gibt es auch noch…
    Behaltet die Paradiese im Herzen, aber stellt sie um Gottes Willen nicht ins Internet!

    Christa

    1. Hallo Christa,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich finde es ja extrem spannend, welche Diskussion sich hier entwickelt.

      Ja, ich kenne auch solche Plätze. 1986, also im gleichen Jahr wie du auf Koh Phangan, war ich zum ersten Mal auf Phuket. Abgesehen von Patong ein Traum. Es gab ein Gesetz, dass kein Haus höher sein durfte als eine Palme. Wenn die Inselbewohner das damals beibehalten hätte, wäre vielleicht noch etwas vom damaligen Charme vorhanden.

      Viele Jahre vermied ich die Insel, weil ich wusste, dass es ein Schock werden würde. 2010 kam ich bei einer geführten Radtour nach Koh Phuket. Er war wie erwartet. Hochhäuser und überfüllte Strände. Aber es gab auch noch kleine Bungalow-Ressorts, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein schien.

      Wäre die Entwicklung Phukets ohne Internet anders verlaufen? Würden neue „Paradiese“ wie Koh Kood ohne Internet entdeckt werden? Ich weiß es nicht.
      Aber ich weiß, dass die Thailänder gerne am Wohlstand des Westens teilhaben möchten. Wenn wir Farang also unser Geld nach Thailand bringen, tun wir dem Land auch etwas Gutes.

      Neulich habe ich eine interessante Zahl bei Wikipedia gelesen: 80% des Geldes, das durch Tourismus ins Land kommt, bleibt in Thailand. Das ist bei anderen Touri-Destinations ganz anders. Da wird unheimlich viel importiert für die Touristen. Das machen wir Individualreisende im allgemeinen gut, nicht wahr? Wir kaufen in den kleinen Geschäften, kaufen auf den lokalen Märkten direkt beim Erzeuger und schlafen in kleinen Bungalow-Ressorts von Thailändern. Prima. Das nutzt den Thais.

      Ich wünsche dir noch viele schöne Reiseerlebnisse.
      Stefan

    2. DAS wird leider so nicht stattfinden, weil beinahe jeder mit seinen neuen Entdeckungen auf die Kacke hauen will… Genau aus diesem Grund kann man dann schon einige Zeit später die einstigen Paradise vergessen und hört sich die Nörgelei der dummen Kiddis an die HEULEN weil sie kein 24/7 internet, whatsapp und facebook haben oder die batterie wegen Stromausfall nicht geladen werden kann.
      Ich lebe seit über 20 Jahren in Thailand, aber was hier inzwischen so auftaucht ist echt unter aller Sau. Die Hauptsache scheint zu sein das man seinen Facebook Freunden erzählen kann das man in THAILAND war :/

      1. Hallo Mos Kito, (nettes Synomym)

        erstaunlicherweise hält sich das kleine Koh Chang ganz gut. Wie im Artikel beschrieben, sind die Strände nicht so toll wie auf Phuket. Außerdem ist viel weniger los. Die Saison ist auch einfach zu kurz. Daher ist nicht so viel zu holen für Investoren.
        Wie ich dir auch schon auf dein Mail geantwortet habe, ist ein wesentlicher Unterschied zu vielen Orten in Thailand, dass es kaum Mopeds gibt auf der Insel. Unter anderem das hält viele davon ab zu kommen. Da muss man ja zu Fuß laufen. Und so bleibt es einfach ein bisschen ruhiger als auf anderen Inseln.

        Viele Grüße
        Stefan

  4. Alle die hier maulen ueber Veraenderungen sollten gleich mal zu Hause in .D bleiben,denn letztendlich kam/kommt die Veraenderung durch die,die dort sind….oder seid Ihr alle Goetter?
    Veraenderung gibt es immer und ueberall.Wie die Veraenderung stattfindet liegt nicht so sehr an den wenigen Urlaubern auf solchen Inseln,sondern an den Einheimischen!Das sieht Stefan genau richtig.Ich habe schon versucht auf Koh Yao Noi etwas gegen den Muell zu unternehmen,und bin sofort gescheitert! Aber nicht wegen dem Tourismus,(die verstehen und unterstuetzen es!)sondern wegen den Einheimischen,die das ueberhaupt nicht verstehen (wollen?).Wir sollten alle nicht vergessen in solchen Diskussionen,dass WIR alle nur Gast sind,und nun mal nichts zu sagen haben in solchen Laendern.Auch wird das deutsche Besserwissen oft nicht so gerne gesehen wie wir annehmen!
    Also,bringt den eigenen Muell erst mal weg und haltet den Ball flach

    1. ….fliege auch seit 89 mindestens einmal im Jahr nach Thailand ud habe auch durch meine Anwesenheit zum Tod einiger Paradiese beigetragen….Der Erste Backpacker ist nun mal der Tod jedes Paradieses,Jetzt ist leider Ko Chang dran ….die Karawane wird weiterziehen …
      Marco 9

  5. Halle Stefan. Och finde deinen Bericht gelungen. Das kleine ko chang ist seit Jahren kein geheimtipp mehr, und es war nie und wird nie „unser“ paradies sein. Lieber durch solche berichte die entspannten leute informieren, als so zu tun das veränderung nicht auch ohne dies geschehen wird. Ein offenes herz euch allen, wo auch immer ihr „strandet“. Malte

  6. Hallo Tach,
    mich zieht es seit 2004 nach chang und ich bin sehr froh, daß sich noch nicht so viel verändert hat. Habe 2000 Koh Tao erlebt und den galoppierenden Missbrauch eines Geheimtips. So wie auch in Goa Indien, oder anderen Geheimtips. So sind Menschen, die einen wollen sich erholen und die anderen mitteilen. Vor Jahren habe ich auch immer geschwärmt, von meinen Reisezielen, das verkneife ich mir jetzt. Koh Chang( Ranong) hat auch schon extreme erlebt. So war es auch schon so voll, das die Geheimtippler keine Hütte mehr bekamen und am Strand geschlafen(gewohnt) haben. Die Cobras, die es ab und zu dort gibt(selbst gesehen), sollten vieleicht doch erwähnt werden, so wie die Hundertfüssler. Nachts ohne Licht über die Insel, kann unangenehm werden.Fliegt doch mal nach Madagaskar, da gibt es prima Durchfall.

    1. Hallo Thomas,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast vollkommen Recht.

      Mich beschäftigt immer mehr die Frage: Was ist ein Geheimtipp? Ist das kleine Koh Chang noch ein Geheimtipp? Trotz der vielen Berichte und Empfehlungen in Reiseführern und im Internet?
      Oder seit wann ist sie kein Geheimtipp mehr? Seitdem sie 2011 im „Farang“ als Geheimtipp bezeichnet wurde?
      Zur Erklärung: Der „Farang“ ist die älteste und wahrscheinlich auch meistgelesene deutschsprachige (Online-) Zeitung in Thailand.

      Und eine weitere wichtige Frage für mich: Warum hat das kleine Koh Chang kein solches Schicksal erlebt wie Koh Tao, Goa, Railey oder andere Orte, von denen Reisende geschwärmt haben?
      Mögliche Antworten: Weil die Insel einfach nicht so schön und für viele gar nicht so reizvoll ist? Weil die Bewohner und Ressort-Besitzer gar nicht so viel Business haben wollen und deshalb die Entwicklung langsamer voranschreitet? Weil die eingefleischten Fans und Langzeiturlauber „ihre“ Insel beschützen? Oder was meinst du?

      Viele Grüße vom Heimaturlaub in D
      Stefan

  7. Ich kann mich den kritischen Kommentaren nur anschließen! Der Bericht, schön geschrieben, ist einer der Sargnägel für den Geheimtipp Koh Chang und leider wird er auch Menschen mIt sehr kommerziellem Spirit anziehen. Wenn dir wirklich etwas an der Insel läge, hättest du den Bericht nicht sxhreiben sollen.

    1. Hallo Anja,

      danke für deinen Kommentar. Ich denke, Koh Chang ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Spätestens seit der FARANG 2011 einen Artikel darüber veröffentlichte. Es gibt sehr viele weitere Artikel, die nur die schönen Seiten der Insel hervorheben. Ich glaube, dass ich eher so informiere, dass Reisende sich sehr gut entscheiden können, ob Koh Chang wirklich für sie passt.
      Es gibt so viel mehr Leute auf Koh Phayam. Warum nicht so viele auf Koh Chang? Weil die Insel für viele nicht sooo reizvoll ist.

      Viele Grüße aus Mae Sai und hab viel Freude auf deiner Lieblings-Insel
      Stefan

  8. Was geht denn hier ab ? Ich war 2007 mit Rucksack und meiner Frau Andrea auf Koh Chang Noi.
    Am Kai sind wir von Einheimischen auf eine Unterkunft angesprochen worden. Nach einer fulminanten Mopedfahrt als Sozius durch den Dschungel kamen wir auf der anderen Seite im Cashew Ressort an. Das Ressort bestand aus 7 Holz-Hütten, die allesamt im Schatten lagen. Die Satellitenschüssel am Vorplatz gab es noch nicht. Die Hängematte und Schaukel schon. Das Meer war noch da, war gerade Flut. Ausser uns war noch ein Dicker Amerikaner mit einer jungen Thai und Stefan / oder Thomas, weis nicht mehr so genau, der gerade mit dem Besitzer vom Fischen kam und einen großen Fang in einer Erdhöhle am Strand gar backen wollte. Was ihm auch gelang. Schmeckte toll. Warum gerade Koh Chang Noi ? Im Loose-Reiseführerstand „ sie werden sich in das Ko Samui vor vierzig Jahren zurückversetzt fühlen. So war es dann auch. Kein Strom, kein Ventilator, dafür ein gefliestes sauberes Bad ein großes Bett, gutes fleischloses Essen, Schlangen und Geckos.
    Irgend jemand hat dann davon erzählt. Ich war es nicht und schwups sind die Überwinterer als Resistenten mit guter Rente da. Meist Deutsche und Österreicher. Dann hat man als Normal-Touri natürlich schlechte Karten. Und wieder ist ein Paradies futsch. Niemand kann dafür verantwortlich gemacht werden. Deshalb finde ich hier einige Kommentare fehlplatziert.

    Loon wollte schon damals expandieren. Ich habe ihm gesagt, du wirst Dein Lächeln verlieren. Wenn man das hier so liest, habe ich leider recht. Kein Wunder, jetzt ist der Kommerz da und damit seine ganzen Nachteile. Also was solls, ziehen wir weiter. Der Mars wartet schon.
    Beste Grüße u. Eine gute Zeit
    von Aribert

    1. Hallo Aribert,

      danke für deinen Kommentar. Du hast vollkommen Recht, es verändert sich. Wenn man sich aber ansieht, was in der Zeit an anderen Orten z.B. auf Phuket passiert ist, kommt man sich vor, als wäre die Zeit stehen geblieben auf Koh Chang Noi.

  9. Hallo,

    wer ´Geheimtipps`ins Netz stellt, sollte sich über die Folgen nicht wundern, er macht schließlich (un)- bewußt Werbung für das, was er eigentlich bewahren möchte.

    1. Hallo Jochen,

      wie schon weiter oben erwähnt, ist Koh Chang schon lange kein Geheimtipp mehr. Ich glaube 2011 habe ich zum ersten Mal im Farang davon gelesen. Und das ist das größte deutschsprachige Magazin in Thailand.

      Viele Grüße und schöne Reisen
      Stefan

  10. Hallo Stefan,
    Danke für den genauen und ehrlichen Bericht. Sehr gute Tipps!
    Nächstes Jahr wollte ich sowieso nach Koh Chang da ich 2017 auf Phayam war. Auf Phasen ist es schon etwas quirliger aber im Gegensatz zu z.B. Koh Tao, Phangan, Damui, Bohol usw. war ich noch sehr überrascht. Also ich bin nicht wegen deinem Bericht darauf gestoßen.
    Du bist jetzt leider nur der Buh Mann…. Aber du bist sicher nicht an allen Schuld. Die Globalisierung schreitet so oder so fort.
    Das Internet trägt natürlich auch dazu bei. Da bleibt nicht geheim.a
    Viele Menschen (z.B. jetzt auch immer mehr Chinesen) können sich Urlaub und Fernreisen leisten.
    Warum sollten und dürfen nur gewisse Leute sogenannte geheime Inseln besuchen. Und wie du richtig schreibst, sind die Thai auch froh über ein wenig mehr Wohlstand.
    Ich war schon vor einigen Jahren immer wieder auf mehreren anderen Inseln (auch auf den Philippinen. Es ist meistens erschütternd was da in Bezug auf Müll, Hotels, Partys, und vor allem in Bezug auf Abzocke passiert. Wenn die Entwicklung aber auf Koh Chang im gleichen Tempo weiter geht brauchen wir doch keine Angst für die nahe Zukunft machen.
    PS:
    Sandfliegen gibt es wieder leider immer mehr, auch auf Phayam, Samui, Phangan usw. Bin leider allergisch gegen diese Viecher.
    Stefan, ich würde gerne mit dir Kontakt aufnehmen.
    Liebe Grüße aus Österreich
    Heinz

    1. Hallo Heinz,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Vor allem auch für deine ausgeglichene und realistische Meinung. Wenn nur die Hälfte der Chinesen einen Lebensstandard wie die Menschen in Mitteleuropa erhalten, dann ist es sowieso vorbei mit dem schönen Thailand, wie die Farang es lieben.
      Kontakt aufnehmen? Gerne. Unter „über Stefan“ findest du meine Mailadresse.

      Viele Grüße aus dem regnerischen Mae Sai
      Stefan

  11. Bin auf Chang noi, konnte heute nicht schwimmen, im Süßwasser See, da er verstopft war. Aber nicht etwa mit einem Korken, nein, mit Russen und Chinesen, die einen Schnorchelkurs hatten. Warum wurde mein letzter Kommentar nicht veröffentlicht?

    1. Hallo Thomas,
      danke für die Info. Chinesische Urlauber habe ich ja noch nie auf dem kleinen Koh Chang gesehen. Hatte das auch noch nicht von den Leuten gehört, die sich länger dort aufhalten. Das scheint mir neu.
      Schnorchelkurs im Süßwassersee? Auf einer Insel in der Andamannsee? Das ist höchst merkwürdig. Mach mal ein paar Fotos. Das ist absolut sehenswert :-)
      Viele Grüße und hab Spaß auf meiner Lieblingsinsel
      Stefan

      PS: Welchen Kommentar meinst du? Ich habe über 300 und von dir war vorher nichts dabei. Wann soll das gewesen sein?

  12. Hallo,

    danke für den Bericht. Das Henne oder Ei Prinzip sollte hier keine Rolle spielen denn das ist nicht „Eure“ Insel. Noch ist es schön dort aber so oder so wird sich was ändern.

    Spätestens seitdem die beiden Low Cost Airlines nach Ranong fliegen muss man überlegen wie es weitergehen wird, Einfluss hat keiner von uns/Euch darauf.

    Die Insel wird keine Asiaten in großen Mengen anziehen weil die Saison viel zu kurz ist. Ausserdem hab ich schon den Eindruck dass die Menschen dort derzeit auch gar kein grosses Interesse daran haben. Es kommen doch auch nur ganz wenige von Koh Phayam rüber obwohl es nur ein Katzensprung ist oder.
    Auch für Pattaya Touristen ist das keine Alternative denn die Leute wollen so leben wie zu Hause und nicht so wie auf Koh Chang. Essen jeden Tag Schnitzel mit Kartoffel, haben deutsches TV und Glasfaser Internet im AC Hotel/Condo etc. Die würden nach einem Tag Koh Chang Noi sofort wieder abreisen.

    Man muss die guten Zeiten (noch) genießen finde ich denn es kann Schlag auf Schlag kommen. Vergleiche Mal Sihanoukville 2002 mit heute… Naja… Kein einziger „Wesi“ ist mehr dort obwohl es bis 2014 noch relativ schön dort war aber ist komplett vorbei und ich will auch nicht mehr auf Koh Rong.

    Ich bin ab Morgen wieder auf Koh Chang und lass die Zeit an mir vorüber gehen… Viele Grüße aus dem „menschenleeren“ Thailand (derzeit)…

    1. Hallo Thomas,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar. Interessant ist ja, dass ja schon seit bestimmt 10 Jahren Airlines Ranong anfliegen. Happy Air hat schnell wieder aufgegeben, aber NokAir flog schon früh auch in der Wintersaison.

      Genieß die Zeit auf Koh Chang. Ich werde wohl erst im Februar kommen können.
      Stefan

    2. Menschenleeren Thailand? Was träumst Du denn? Ist ja super wenn du einen Platz gefunden hast wo das noch so ist, aber dann behalt das doch einfach für dich, vorrausgesetzt es gefällt dir dort :)
      :
      Phuket ist inzwischen schon seit einem Monat wie in der Hauptsaison, an der Naiharn Beach wo ich seit 20 Jahren lebe muss man inzwischen sogar noch abends um 18:00 zickzack laufen weil Russen zu etlichen an der Beach stehen. Chinesen gibt es auch ohne Ende, aber die fallen gar nicht weiter auf, während Russen echt irgendwie immer nerven.
      :
      Ich stimme Dir übrigens absolut zu was die Ansprüche von Touris anbelangt, das ist echt unglaublich hier inzwischen. Ist ja auch nicht unsere Schuld, wenn der EURO und der USD immer mehr in den Keller geht (Dank der Super Politik die Wirtschaft zu vernichten und nach China abzugeben…. :) ) aber wir müssen nun einmal in ThaiBaht rechnen, und da nervt das schon ganz schön wenn konstant alles als zu teuer oder Abzocke bezeichnet wird. Der Durchschnittstouri…. zu dem ich inzwischen auch diese Wannabe Backpackers bezeichne, will den gleichen Komfort wie zuhause in den eigenen 4 Wänden, PLUS einem Urlaubsbonus Zuschlag, denn immerhin hat er sich ja erniedrigt zu uns nach Thailand zu kommen. Die erwarten inzwischen WiFi überall, am besten einen Flachbildfernseher mit NETFLIX oder AMAZON Prime, WarmWasser bei +30Grad und Aircondition damit es nachts schön kühl ist, und das alles am besten für 350.-Baht pro Tag für den Bungalow was ca 10.-EURO entspricht und wofür man in Deutschland nicht einmal einen Schlafplatz im Dormroom einer Grossstadt mehr bekommt….hat sich schon krass verändert.
      :
      1997 waren wir in Sihanoukville noch zu 6t an der Beach und es gab genau EIN Restaurant was ein Franzose geöffnet hatte und EIN Hotel direkt an der Beach in dem die Cambo Mafia und Politiker wohnten :D :D …hat sich doch verändert nach allem was man so hört…

      1. Ja du hast schon Recht mit menschenleer war das etwas zu übertrieben formuliert. Ich hatte halt im August, September und jetzt im Oktober schon den Eindruck dass relativ wenig los ist. Denke auch dass der Wechselkurs kein Grund dazu sein sollte nicht nach Thailand zu kommen aber die letzten 2 Jahrzehnte gab es immer ein Auf- und Ab.
        Langfristig wird die Überwiegende Mehrheit halt aus Asien und Indien kommen…denke nicht nach Koh Chang Noi ;-)

        Bin gerade auf der Insel und hier befindet sich noch Alles im Sommerschlaf…einige Dauerresidenten sind zwar schon angereist aber ab November trudeln die Leute dann ein.

        Ich habe das Gefühl dass sich die Bungalow Eigentümer, vor allem am Long Beach, nicht mehr grün untereinander sind… Scheinen wohl aber auch dieselben Familien zu sein (Cashew und Sunset) die nicht miteinander reden.
        Da ich Thai spreche konnte ich viel mit den Leuten reden und der Eine spricht nicht über den Anderen.
        Das Geld geben die dann wieder in Europa aus wo sie im Sommer selbst dann reisen.

        Ausserdem gibt es Streit zwischen den Dorfbewohnern, Bungalow Eigentümern und Gästen wegen den Hunden.
        Man wird schon beim gehen am Strand oder auf der Asphaltstraße von Rudeln überrascht. Ein Hund am Long Beach zwischen dem Cashew und Sunset hat einen Maulkorb (!!!), hatte angeblich letztes Jahr 9 Menschen gebissen. Wenn die auf Einen zu stürmen dann fühlt man sich nicht so toll finde ich.
        Es gab wohl schon eine Dorfsitzung wo man entschieden hat es unbedingt zu vermeiden dass jemand die Hunde füttert aber die Touristen und Myanmar Angestellten halten sich nicht dran.

        Achja…ich liege gerade in der Hängematte vor meinem Bungalow und habe vollen 4G+ Empfang mit TrueMove (AIS soll angeblich auch funktionieren) und Strom gibt es auch von 08:00 – 22:00Uhr AC und DC, also wer’s braucht…

      2. Danke Thomas für dein Update.

        Das Problem mit den Hunden spitzt sich immer mehr zu. Es gibt eine Bewohnerin am Long Beach, die einige Hunde angefüttert hat. Beim Joggen sind mir mehrmals Hunde bellend hinterher gerannt, als ich vorbei gelaufen bin. Nicht schön. in dem Punkt sind die Inseln weiter im Süden mit vorherrschend muslimischer Bevölkerung angenehmer.

  13. Einige Hunde ist lustig. Es wurde von unter 10 zu Beginn des Fütterns ( von deren Versorgerinnen selbst )die zahl auf 30-40 geschätzt .)Die Rudelbildung ist zum Fürchten .
    Angst darfst du nicht haben beim Spazierengehen am Strand und Tempel . Abhängig ist das von den Tageszeiten- Mittagshitze bisher gutgegangen; früher Morgen und bei Dunkelheit Spaziergänge schlechter . Aber in den Resorts ist man sicher ; d.h. man ist hier am LongBeach ziemlich abgeschnitten.
    Im Cashew ist das Halten von Hunden durch Farangs verboten
    worden. Das ist die gute Nachricht.

    1. Hallo Susann,

      vielen Dank für die aktuelle Situation vor Ort. Ja, die Lage scheint sich zuzuspitzen. In den letzten Jahren hatte ich schon Probleme beim Joggen. Ich werde im Januar dort sein und mir ein eigenes Bild verschaffen können.
      Meiner Meinung nach ist diese Art von Tierliebe nicht kompatibel mit dem Leben dort und den Bedürfnissen des Tourismus.

      Viele Grüße aus Chiang Rai, der nördlichsten Provinz Thailands
      Stefan

      1. sch…ss auf die Bedürfnisse des Tourismus, darauf haben wir hier in den vergangenen 20Jahren viel zu oft Rücksicht genommen und dementsprechend sieht es ja leider aus inzwischen.
        Warte noch 10 Jahre dann hast du AirconVillas mit WiFi, Whirlpools und Cocktailbars auf der Insel, also etwas was (eigentlich) niemand braucht der normal in Thailand URLAUB machen will und das Land, seine Menschen und die Umgebung so akzeptiert wie sie sind…warum kommen DIE sonst her?
        Dieses komplette Umbauen eines Landes hat immer nur eines zur Folge, Billisch Billisch und Massentourismus, für uns Individualtouristen ist beinahe nirgends mehr Platz. Mir hat Thailand vor 30 Jahren entschieden besser gefallen als die Tourilöcher heute und Backpacker?? Ich lach mich tot, nur weil sich einer einen Rucksack umschnallt, keine Kohle ausgibt und denkt er kann hier in ner Hängematte von Wasser und Fried Rice leben ist der noch lange kein Backpacker. DIE haben nämlich auch immer die Länder und die Bedürfnisse der Menschen dort respektiert…war jedenfalls mal so… Respekt ist aber halt auch zu sehen das die Menschen nicht aus Lust und Liebe Restaurants oder kleine Resorts eröffnen, sondern weil sie versuchen sich damit über Wasser zu halten.
        Sry fürs rumkotzen, aber ich kann das mit den BEDÜRFNISSEN der Touris nicht mehr hören…was bilden die sich eigentlich ein? Wenn man schon reist, sollte man in einem Land so wenig bis gar keine Spuren hinterlassen…und jetzt sieh dich mal um :D :D ;)
        Grüsse aus Phuckit
        Moskito
        Das Hundeproblem, wird sich von selbst lösen, sofern die Thais erkennen das es eines ist. Die wenigsten Thais auf Inseln joggen nach 18:00.
        Lösungen sind entweder der Hundemarkt in Sokunakhorn oder jemand der abends über die Insel läuft und Gift in Hühnerstücken verteilt :/
        ist doof, aber wird halt meist so gelöst hier.

  14. Hallo,
    Wir kommen seit 20 Jahren hierher,mal Wochen,mal Monate. Ich weiß nicht, wann du zum letzten mal hier gewesen bist. Im großen und ganzen passt ja auch alles; außer den Bungalowpreisen und Mopeds kann der Falang seit Jahren schon mieten. Meist verkehrsuntauglich natürlich, die Zeit der Knochenbrüche ist da.
    Harald

    1. Hallo Harald,

      herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich komme jedes Jahr ein- bis zweimal. Zuletzt im Februar. Die Mopeds mit Farangs habe ich nur vereinzelt gesehen. Zum Glück. Jeder, der schon mal auf Koh Phayam war, sieht, wie das andere Extrem aussieht.
      Die Bungalow-Preise werde ich im Januar noch mal aktualisieren.

      Viele Grüße aus Chiang Rai
      Stefan

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