Warum ich „Baan Doi – Kinderhaus am schönen Berg“ ganz im Norden von Thailand unterstütze

Nun bin ich wieder nach Baan Doi zurück gekehrt und werde weiter in dieser Einrichtung arbeiten, die Waisenkinder unterstützt, die von HIV/AIDS betroffen sind. Dabei bin ich im Büro hauptsächlich für Öffentlichkeitsarbeit zuständig und als Englischlehrer für die Kleinen tätig (siehe „Ein Jahr Stefan bei Baan Doi“).

Als ich diesen Sommer in Deutschland war und vielen Menschen erzählte, dass ich wieder nach Nordthailand zurück kehren werde, meinten ein paar, dass es doch auch in meiner Heimat viel zu tun gäbe. Das ist vollkommen richtig. Nicht erst durch die Flüchtlingswelle braucht es so viele Menschen, die dazu beitragen, Not zu lindern. So finde ich z.B. auch die Kinderwerkstatt der Stiftung Eigensinn in Freudenstadt unterstützenswert oder auch das Kinderhospiz Sterntaler, das in der Pfalz gebaut wird.

Mit diesem Bericht möchte ich Menschen ermutigen, sich aufzumachen und Gutes zu tun. Es ist so einfach, man muss es nur tun; jeder Mensch mit seinen Möglichkeiten, manche mit Spenden, andere mit Aktionen und wieder andere einfach durch direkte Hilfe.“ schrieb ich nach meiner Charity-Bike-Tour 2013. Und mein Fazit war, dass es einfach ein tolles Gefühl ist etwas Gutes zu tun. 

Warum aber gerade in dieser Einrichtung in Mae Sai, der nördlichsten Stadt Thailands?

Seit Mitte der 80er bin ich Thailand verbunden. Seitdem ich zum ersten Mal die Kultur kennen gelernt, das Essen gekostet und die Freundlichkeit der Thailänder erfahren habe, lässt mich dieses Land nicht mehr los. So habe ich auch ein paar Nachbarländer in Südostasien bereist, bin aber immer wieder gerne nach Thailand zurück gekehrt. Nun kann ich diesem Land etwas zurück geben und kann etwas von meinem Glück teilen, als Mitteleuropäer geboren worden zu sein.

Ich glaube nicht an Zufälle. So ist es für mich auch kein Zufall, dass mir just in einer Phase der Neuorientierung und der Suche nach einer sinnhaften Tätigkeit Baan Doi in Form von Jo van der Linde, dem Vorsitzenden des deutschen Fördervereins, über den Weg lief. Schnell war ich von diesem Projekt für Kinder in Thailand unter europäischer Leitung begeistert. Alles passte hervorragend zusammen und von Anfang an war die Zusammenarbeit mit den Leuten vor Ort richtig gut.

Ein paar „Hard Facts“, die mich für Baan Doi einnehmen:

  • Das Waisenheim bietet ganz im Norden von Thailand Kindern ein Zuhause, für die es sonst keinen Platz gibt.
  • Die europäische Leitung steht für Qualität und Transparenz.
  • Ein enorm großes persönliches Engagement aller Beteiligten macht die Realisierung der Vision von Baan Doi möglich.
  • Die besondere familiäre Atmosphäre für die Kinder, die sonst niemand haben will.
  • Anders als in anderen vergleichbaren Einrichtungen werden Jugendliche nicht mit 18 raus gekickt, sondern weiter individuell unterstützt und gefördert.

Und noch ein ganz persönlicher Grund ist, dass mir die Kinder ans Herz gewachsen sind und ich hier Freunde gefunden habe.

Wie kannst du Baan Doi – Kinderhaus am schönen Berg unterstützen?

Die beste Möglichkeit Baan Doi von Europa aus zu unterstützen ist eine Projektpatenschaft für 70 Cent pro Tag. Damit kann hier im Norden von Thailand so viel bewegt werden:

Aber auch Spenden, Aktionen und Weitersagen hilft uns noch mehr von HIV/AIDS betroffenen Waisenkindern ein liebevolles und sicheres Zuhause bieten zu können.

Anregungen, wie man helfen kann:  BAAN DOI unterstützen

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