Hall of Opium, Golden Triangle und Chiang Saen

Hall of Opium

Das Golden Triangel (Goldenes Dreieck – ein Gebiet, das Teile der drei Länder Thailand, Laos und Myanmar einschließt) hat seinen Namen von der Einnahmequelle der Region, dem Opium. Denn tatsächlich sind ein paar Menschen damit richtig reich geworden. Das absolut sehenswerte Opium-Museum stellt die Geschichte und die Auswirkungen des Opiums über die Jahrhunderte nicht nur auf Thailand dar. Mit szenischen Mitteln werden Fakten, Ereignisse und erlebbar gemacht. Für mich ist schon der Eingangstunnel, in der ein Opiumrausch visualisiert wird, ein Erlebnis. Besonders interessant finde ich mal wieder die Verstrickung der Politik mit de Welt de Drogen, hier am Beispiel der britischen Kolonialmacht. Wer wirklich an dem Thema interessiert ist, braucht mindestens zwei Stunden um Alles und aufzunehmen.

Eintritt

200 Baht, Achtung: montags geschlossen.

Anfahrt

Anfahrt entweder mit einer gebuchten Tour, die auch das Golden Triangle einschließt, einem eigenen Fahrzeug oder von Mae Sai aus mit den gelb-blauen Songthaews ab dem Piyaporn-Place-Hotel. Leider fahren diese nur bis zur Mittagszeit zurück, so dass man früh los sollte, damit man genug Zeit hat.

Golden Triangle

Die Stelle, an der die drei Länder Thailand, Laos und Myanmar aneinander stoßen, ist dort, wo der Ruak-Fluss in den Mekong mündet. Diese Stelle wird Golden Triangle, Goldenes Dreieck, genannt, dabei ist eigentlich damit die ganze Region gemeint. Hier stehen ein großer goldener Buddha und eine Art reich verzierter Torbogen. Die vielen Verkaufsstände, kleinen Läden und sogar ein 7/11 dürfen hier natürlich auch nicht fehlen, wo so viele Touristen hingebracht werden, um über den Fluss zu schauen und vielleicht einen Bootsausflug auf eine laotische Insel unternehmen. Diese Insel ist eine sogenannte Freihandelszone, dabei sind die Preise höher als in Mae Sai. Meines Erachtens einfach ein Touristennepp.

Von Mae Sai lässt sich ein schöner Ausflug mit einem gemieteten Moped oder Auto oder dem Fahrrad nach Chiang Saen unternehmen. Auf dem Weg dorthin nimmt man das Goldene Dreieck mit.

Chiang Saen

Das kleine Städtchen am Mekong mit den Resten alter Tempel und der Stadtmauer lädt ein, sich das Treiben auf dem Fluss bei einem Mittagessen auf einer der Terrassen anzuschauen. Recht interessant finde ich auch den Hafen, wo hauptsächlich chinesische Schiffe auf dem Weg ins ca. 200 km entfernte Kunming beladen werden.

 

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